Mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen

Veröffentlicht am 04.09.2015 in Kreistagsfraktion

SPD-Antrag für kommunale Wohnungsbaugesellschaft im Landkreis bekommt Rückenwind vom Bund 

Die Fraktionsvorsitzende der SPD Kreistagsfraktion, Ruth Müller, MdL begrüßt das Förderprogramm für den Bau von Kleinwohnungen ab Herbst diesen Jahres. Die Bundesministerin Barbara Hendricks (SPD) will damit Anreize schaffen, dass Kommunen und private Investoren mehr Neubauwohnungen schaffen.

Ein Zuschuss zu den Baukosten in Höhe von 30 Prozent wird bezahlt, wenn die Warmmiete nicht mehr als 260 Euro beträgt und die Wohnung mindestens 22 Quadratmeter groß ist. Die Mietpreise  könnten angesichts der bestehenden Grundstückspreise in der Region Landshut sicherlich niedriger sein. Das Programm hat ein Gesamtvolumen von 120 Millionen Euro. 

"In der  Region Landshut, die zur Metropolregion München gehört, könnte in Zusammenwirkung mit einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft auf diese Weise bezahlbarer Wohnraum für Einkommensschwache geschaffen werden", so Müller. "Alleinerziehende, Rentner, Geringverdiener und auch anerkannte Asylbewerber sind auf bezahlbaren Wohnraum angewiesen", so Müller. Allerdings müsse man sich schnellstmöglich auf den Weg machen, da das Förderprogramm zunächst nur für Bauvorhaben gelte, die bis 2018 abgeschlossen sind. "Der soziale Wohnungsbau ist auch eine Aufgabe der Kommune", so Müller. Und der Landkreis Landshut, der immer mit seiner starken Wirtschaftskraft in Verbindung gebracht wird, könne so auch im sozialen Bereich punkten", so Müller. 

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.