
Abschied nehmen heißt es für den 22jährigen Studenten der Politikwissenschaft, Valerian Thielicke aus Tiefenbach. Die nächsten zwei Jahre seines Masterstudiums wird er in Rostock verbringen und anschließend eine Promotion anstreben.

Abschied nehmen heißt es für den 22jährigen Studenten der Politikwissenschaft, Valerian Thielicke aus Tiefenbach. Die nächsten zwei Jahre seines Masterstudiums wird er in Rostock verbringen und anschließend eine Promotion anstreben.
Als jüngster Ortsvorsitzender Bayerns schrieb er Geschichte, als er vor vier Jahren den Vorsitz im SPD- Ortsverein Tiefenbach übernahm. Und der junge Allrounder bereicherte viele SPD- Veranstaltungen mit musikalischer Umrahmung oder Vorträgen zur Europapolitik. Im letzten Jahr übernahm er nach der plötzlichen Erkrankung einer Mitarbeiterin für einige Monate die administrative Arbeit in der Geschäftsstelle. Mit einer kleinen Abschiedsfeier im Bürgerbüro der Landtagsabgeordneten Ruth Müller bedankten sich die Kreis- und Stadträte der SPD, die Ortsvorsitzenden und zahlreiche Weggefährten bei Valerian Thielicke für seinen Einsatz und wünschten im für sein Studium alles Gute. „Du wirst ein guter Botschafter der niederbayerischen Sozialdemokraten an der Ostsee sein“, war sie sich sicher. Gerührt bedankte sich der junge Student für diese Überraschung und meinte, dass ihm immer alle Türen offen gestanden seien und er so die Gelegenheit hatte, Politik nicht nur an der Universität sondern sehr vielschichtig erleben und mitgestalten zu dürfen.
Foto: Valerian Thielicke (Mitte) wurde von Niederbayern an die Ostsee verabschiedet
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Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.
- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.
Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.
Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.
Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.
Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!
Vortrag 1: Langquaid Vortrag 2: Geiselhöring Vortrag 3: Rottenburg Vortrag 4: Straubing Vortrag 5: Aufhausen --------------------------------- Dröscher- Preis 2011 - "SPD erneuert sich" AK- Labertal erringt Platz 3 beim Bundesparteitag in Berlin Unterstützervideo I Unterstützervideo II Unterstützervideo III Unterstützervideo IV >Unser Wettbewerbsbeitrag: Wider das Vergessen - Zivilcourage heute Bilderimpressionen vom Stand der Labertaler SPD
Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.