Stellenverlagerung ist enttäuschend

Veröffentlicht am 05.03.2015 in Presse

Landtagsabgeordnete Annette Karl zeigt sich enttäuscht von den angekündigten Stellenverlagerungen durch den Freistaat Bayern in die nördliche Oberpfalz. Gerade einmal 190 Stellen von insgesamt 3155 werden in die Landkreise Neustadt/Waldnaab und Tirschenreuth verlagert. Die Stadt Weiden geht dabei sogar leer aus.

Nach Windischeschenbach werden 60 Beschäftigte des Landesamtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung verlagert, nach Vohenstrauß nur 40 Beschäftigte für eine zentrale Reiseservicestelle Bayern. Waldsassen erhält mit 70 Beschäftigten auch einen Teil des Landesamtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung und Kemnath 20 Beschäftigte vom Zentrum Bayern, Familie und Soziales.

Über einen Zeitraum von 10 Jahren werden ein paar kleine Behörden dorthin verlagert, wo öffentliche Wünsche geäußert wurden. Allerdings wurde dabei nur ein Bruchteil der kommunalen Wünsche berücksichtigt.

Eine Gesamtstrategie ist darin nicht erkennbar. Diese wenigen Stellen können keine Impulse für eine noch positivere Entwicklung unserer Region geben, so Annette Karl. 

 

Homepage SPD Bezirk Oberpfalz

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.