Erhalt des Meistertitels. MdB Marianne Schieder: Der Meisterbrief ist Ausweis allerhöchster Qualität!

Veröffentlicht am 03.12.2014 in Presse

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder bekennt sich klar zum Meisterbrief im Handwerk: „Die SPD will das System der zulassungspflichtigen Handwerksberufe stärken, in denen die Betriebe von Meistern geführt werden müssen. Wir werden uns nicht nur in Deutschland für den Erhalt des Meisterbriefs einsetzen, sondern auch in Europa". Mit einem Antrag im Bundestag will die SPD deshalb in dieser Woche gemeinsam mit der Union die Bedeutung des Meisterbriefs sicherstellen und die Bundesregierung auffordern, sich im Rahmen der Beratungen der Transparenzinitiative der Europäischen Kommission für den Erhalt des Meistertitels im Handwerk einzusetzen.

„Die Zulassungspflicht ist auch ein Stück Verbraucherschutz“, betont MdB Marianne Schieder. „Der Meisterbrief steht für allerhöchste Qualität. Die meisten Kundinnen und Kunden verbinden mit dem Meistertitel fachliche Qualifikation und Beratungskompetenz. Es ist im Interesse von Verbraucherinnen, Verbrauchern und Wirtschaft, dass der Meisterbrief erhalten bleibt!“ Versuche von Seiten der EU, die Zulassungspflicht als Wettbewerbshemmnis abzuschaffen, soll nach Auffassung der Abgeordneten deshalb durch einen Beschluss des Bundestags eine Absage erteilt werden. „Der Meisterbrief ist nicht Sache der Gemeinschaft. Die Reglementierung von Berufen muss eine autonome Entscheidung der Mitgliedstaaten bleiben“, unterstreicht die Abgeordnete. „Gerade auch die EU hat das duale Ausbildungssystem deutschen Musters immer wieder als Vorbild dargestellt. Dazu gehört aber auch der Meister mit Meisterbrief“, so MdB Marianne Schieder. „Die Meister-geführten zulassungspflichtigen Handwerksbetriebe haben die höchsten Ausbildungsquoten, sie sorgen für einen gut qualifizierten Fachkräftenachwuchs und leisten damit einen wichtigen Beitrag für unsere gesamte Wirtschaft.“

Mit einer Million Betriebe und mehr als 5,3 Millionen Erwerbstätigen sei das deutsche Handwerk eine tragende Säule des Mittelstandes, argumentieren die Sozialdemokraten in ihrem Antrag. „Das Handwerk ist hoch innovativ, regional verankert und erschließt sich durch seine leistungsfähigen Betriebe auch erfolgreich Märkte auf europäischer und internationaler Ebene“, heißt es wörtlich in der Beschlussvorlage.

Für MdB Marianne Schieder ist der Meisterbrief auch ein Garant für die hohe Ausbildungsqualität im Handwerk. „Aus heutiger Sicht muss in diesem Zusammenhang die Handwerksnovelle von 2004 durchaus kritisch gesehen werden“, räumt die Politikerin ein. Damals waren 53 bis dahin zulassungspflichtige Gewerke zulassungsfrei geworden. „Die von der Deregulierung erwarteten positiven Effekte wie ein Wachstumsschub und mehr Beschäftigung sind weitgehend ausgeblieben. Gleichzeitig hat aber die Ausbildungsleistung deutlich nachgelassen.“ Mit der aktuellen Initiative will die Große Koalition daher ein Signal zur Stärkung von Handwerk und Meisterprädikat setzen. „Der Meisterbrief ist ein Erfolgsmodell. Er darf nicht zur Disposition stehen“, verdeutlicht MdB Marianne Schieder.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.