Rundum bestens versorgt

Veröffentlicht am 02.10.2014 in Kreistagsfraktion

Kreistagsfraktion SPD/Grüne tagt im Klinikum Mallersdorf

Mallersdorf/Pfaffenberg. Einen umfassenden und interessanten Einblick gewannen die Mitglieder der Kreistagsfraktion SPD/Grüne bei ihrem Besuch im Klinikum Mallersdorf am letzten Donnerstag. Auch die Betreuungsabgeordnete  Ruth Müller, Mitglied im Ausschuss für Gesundheit und Pflege des Bayerischen Landtags, ließ es sich nicht nehmen, an der Führung mit anschließendem Fachgespräch teilzunehmen.

Empfangen wurde die Delegation von Verwaltungsleiter Achatz und seinem Stellvertreter Bernhard Fürst, die in einem kurzen Rundgang die medizinischen Abteilungen im Klinikum Mallersdorf erläuterten. Mit einem geschichtlichen  Rückblick begann der Verwaltungsleiter seine Vorstellung des Klinikums, das nun  zusammen mit der Klinik Bogen ein Kommunalunternehmen des Landkreises Straubing-Bogen geworden ist. Mit einem bedeutenden Kostenaufwand wurden verschiedenste Anpassungs- und Sanierungsmaßnahmen durchgeführt, bis hin zu einem Anbau für Facharztpraxen und einem Umbau der urologischen Ambulanz. Zur Zeit habe man insgesamt 289 Beschäftigte, darunter 35 Ärzte. Man verfüge über 160 Planbetten verteilt auf Haupt- und Belegabteilungen, davon 77 Betten in der Chirurgie, 68 Betten in der Inneren Abteilung, 13 Betten in der Urologie und 2 Betten in der HNO-Abteilung. Interessant sei auch der Einzugsbereich des Klinikums, so kommen rund 32% der Patienten aus dem Landkreis Straubing-Bogen, 30 % aus dem Landkreis Landshut  und ca. 20 % aus dem Landkreis Regensburg, der Rest aus den Landkreisen Kelheim und Dingolfing sowie aus anderen Städten. Eine erfolgreiche Zusammenarbeit gibt es den Römerbad Kliniken Bad Gögging sowie mehreren anderen Einrichtungen, die die Qualität des Standortes Mallersdorf effizient absichern.

Chefarzt PD Dr.med.habil. Ernst Sendtner führte aus, dass die Abteilung für Innere Medizin vor, während und nach einer OP eine hochqualifizierte Mitbetreuung der Patienten in den Bereichen Kardiologie, Hypertensiologie, kardiovaskuläre Präventivmedizin, Rheumatologie und Gastroenterologie biete. Auch die Narkose werde an der Klinik Mallersdorf ausschließlich von Fachärzten durchgeführt. Sehr viel Wert werde an der Klinik auf eine gute Nachbetreuung gelegt.

Bernhard Fürst ergänzte, dass im Anschluss an den regulären Krankenhausaufenthalt die Patienten nun auch die Möglichkeit hätten, ihre Rehabilitationszeit im Hause zu verbringen.

In der anschließenden lebhaften Diskussionsrunde beantworteten die Verwaltungsleiter sowie die Chefärzte Dr. Lindenmeir und Dr. Blümel viele Fragen und gaben  aus ihrer Sicht Anregungen an die Politik weiter. Besonders die Krankenhausfinanzierung, der Mehrerlösausgleich und die Mindestmengenregelung seien so nicht nachvollziehbar. MdL Ruth Müller setzte sich engagiert für gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Bayern ein und dazu gehöre nun auch einmal die flächendeckende  medizinische Versorgung. Fraktionsvorsitzender Heinz Uekermann forderte abschließend eindringlich, dass kleinere, leistungsfähige und qualitativ hochwertige Kliniken – wie Bogen und Mallersdorf- auf keinen Fall finanziell benachteiligt werden dürfen.

 

Homepage SPD KV Straubing-Bogen

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.