Politischer Aschermittwoch: Steinbrück und Ude in Vilshofen

Veröffentlicht am 10.01.2013 in Veranstaltungen

Peer Steinbrück und Christian Ude heißen die beiden Hauptredner des politischen Aschermittwochs 2013 in Vilshofen an der Donau. Nachdem die SPD aus Platzgründen 2012 zum ersten Mal vom Wolferstetter Keller in ein Festzelt auf dem Vilshofener Volksfestplatz ausgewichen ist und auch dieses Jahr der Andrang sehr groß sein wird, wird das Zelt nochmals vergrößert werden. 5000 Menschen werden am 13. Februar zur Kundgebung erwartet. Karten können in allen SPD-Geschäftsstellen bestellt werden. Der Eintritt ist frei.

Die Generalsekretärin der bayerischen SPD Natascha Kohnen, der Passauer SPD-Unterbezirksvorsitzende und Bundestagskandidat Christian Flisek, der Vilshofener SPD Vorsitzende Florian Gams und der technische Wahlkampfleiter der BayernSPD Rainer Glaab (Foto) gaben Ende Dezember bekannt, welche hohe Prominenz im Wahljahr beim Politischen Aschermittwoch in Vilshofen auftritt.

Die Veranstaltung der SPD in Vilshofen dürfte damit die größte politische Veranstaltung am Aschermittwoch sein, da die Passauer Dreiländerhalle laut Aussage von Natascha Kohnen nur für 4.000 Gäste zugelassen ist und man davon ausgehe, dass sich die CSU auch an diese Bestimmungen hält. Christian Flisek vermutet, dass es sich dabei um die größte Veranstaltung der SPD im diesjährigen Landtagswahlkampf handelt und freut sich, dass diese im SPD Unterbezirk Passau stattfindet. Angst, dass das Zelt nicht voll werden könnte, hat bei der SPD niemand, da man zum einen die Erfahrung aus dem letzten Jahr hat und man zum andern davon ausgeht, dass in einem Wahljahr die beiden Spitzenkandidaten auf Bundes- und Landesebene nochmals eine größe Zugkraft haben. Der Passauer Christian Flisek war es auch, der Peer Steinbrück die Zusage für sein Kommen auf dem SPD Bundesparteitag in Hannover abringen konnte, was jedoch offenbar keiner großen Überredungskunst bedurfte. „Ich habe einfach gesagt, ´der Aschermittwoch in Vilshofen wartet auf dich`, worauf er antwortete: ´dann komme ich auch`“, so Flisek. Für den Vilshofener Florian Gams ein Zeichen dafür, welch eine überregional enorme Bedeutung diese Veranstaltung hat. „Mit Peer Steinbrück und Christian Ude werden wir wieder eine riesengroße Resonanz in den überörtlichen Medien haben und damit auch einen sehr großen, kostenlosen Werbeeffekt für unsere Heimatstadt“, so Gams.

Hintergründe über den Politischen Aschermittwoch und eine Liste aller bisherigen Redner finden Sie im Archiv des SPD-Ortsvereins Vilshofen.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.