Die Rathäuser erobern!

Veröffentlicht am 08.06.2011 in Kommunalpolitik

Natascha Kohnen und Thomas Wörz

Straubing. Mit einer Kommunaloffensive will die BayernSPD die Parteibasis auf die Kommunalwahlen 2014 in Bayern vorbereiten. Bei der Tagung für die NiederbayernSPD am vergangenen Samstag in Straubing trafen sich Genossinnen und Genossen aus ganz Niederbayern, darunter auch der SPD-Bezirksvorsitzende Michael Adam, Bürgermeister aus Bodenmais.

Mit dem Motto „Die Rathäuser erobern“ macht sich die bayerische SPD auf, um mit Köpfen und Themen zu punkten, so SPD-Generalsekretärin Natascha Kohnen MdL. Die SPD will dazu die Möglichkeiten der Mitgestaltung für die Bürger deutlich machen. Die Mitstreiter aus den Ortsvereinen brauchen das notwendige Rüstzeug, um Veranstaltungen zu organisieren und Präsenz zeigen zu können. „Sie dienen als Multiplikatoren“, betonte Kohnen weiter. So will man künftig auch auf neue Veranstaltungsformen und moderne Öffentlichkeitsarbeit setzen. Dazu müssten die Genossen aus den Ortsvereinen, Kreisverbänden und Unterbezirken mit entsprechenden Wissen und Netzwerken gefüttert werden.

80 Prozent aller politischen Entscheidungen, die die Bürger betreffen, fallen in den Kommunen, so Natascha Kohnen MdL. Aktive Kommunalpolitik ist das Fundament für eine lebendige Demokratie und das beste Gegenmittel gegen Politikverdrossenheit. Jede Frau und jeder Mann ist dabei herzlich eingeladen mitzuarbeiten, damit die Städte und Gemeinden lebenswert bleiben.

Die SPD hat in der Kommunalpolitik allen Grund Selbstbewusstsein zu zeigen, denn bestens dastehende Kommunen sind sehr oft „rot“ regiert. Beste Beispiele dafür sind der SPD-Bezirksvorsitzende Michael Adam als Bürgermeister in Bodenmais und Thomas Wörz, der SPD-Bürgermeister von Offingen in Schwaben. Anhand dieser „best practice“-Beispiele lässt sich exemplarisch darstellen, wie die SPD die Rathäuser vor Ort erobern kann. Natürlich geht dies nicht ohne große Arbeitsleistung und viel Engagement, wie Thomas Wörz darstellte. Jetzt ist die Zeit den Politikwechsel in den Rathäusern einzuläuten, rief Bürgermeister Wörz die Genossinnen und Genossen in Niederbayern auf.

Bild: SPD-Generalsekretärin Natascha Kohnen MdL und Thomas Wörz, SPD-Bürgermeister aus Offingen in Schwaben, riefen die SPD-Ortsvereine, SPD-Kreisverbände und Unterbezirke auf, jetzt den Sturm auf die Rathäuser im Jahr 2014 anzugehen.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.