SPD auf der VIA NOVA unterwegs

Veröffentlicht am 07.06.2011 in Veranstaltungen

Einladung

VIA-NOVA: Europäischen Friedensweg statt Schlachtenpathos
Samstag, 11. Juni, um 14:00 Uhr in Schierling - Treffpunkt ist bei der Kirche in Lindach

Schlachtfeldwanderung mit dem Ortsheimatpfleger Georg Schindlbeck am kommenden Samstag, 11. Juni, um 14:00 Uhr in Schierling - Treffpunkt ist bei der Kirche in Lindach. Als brandneue VIA NOVA-Gemeinden haben die Orte an der Kleinen Laber thematisch noch nicht viel anzubieten. Viel weiter sind die "Anwärter" an der Großen Laber. Besonders in Schierling eröffnet sich mit der Querung des Schlachtfeldes von 1809 ein sehr interessanter Aspekt.

Was hat die „VIA NOVA - der Europäische Pilgerweg ins 21. Jahrhundert" mit der Schlacht bei Eggmühl im Jahre 1809 zu tun? Es war vor 102 Jahren nicht nur ein fürchterliches Gemetzel unter Franzosen, Bayern und Österreichern, sondern es war wegen der zahlreichen Teilnehmer aus vielen europäischen Ländern auf beiden Seiten so etwas wie eine kleine europäische Völkerschlacht, bei dem auch viele Einheimische ihr Leben und im besseren Falle nur ihr Hab und Gut verloren haben. Heute gemahnen uns diese Ereignisse zum Frieden und zur Freundschaft mit unseren Nachbarn in Europa. Der SPD-Arbeitskreis möchte daher zusammen mit den SPD-Ortsvereinen prüfen, wie das Gelände der Schlacht bei Eggmühl als "Europäischer Friedensweg" - so wird der Pilgerweg VI ANOVA auch bezeichnet - in die geplante neue Etappe von Geiselhöring über Aufhausen und Schierling bis nach Rohr und weiter nach Weltenburg integriert werden kann. Ortsheimatpfleger Georg Schindlbeck ist seit Jahrzehnten ein profunder Kenner der Ereignisse vor über zweihundert Jahren und der Geographie der Schlacht bei Eggmühl. Vor allem macht er immer deutlich, dass zwar häufig die Sieger Geschichte schreiben, aber dass es vor allem das Blut Tausender einfacher Soldaten und der sogenannten „kleinen Leute“ ist, mit dem diese Geschichte geschrieben wird. "Nicht Heldenpathos und Schlachtenglorifizierung, wie es leider viele Heimatkundler gerne sehen, ist die Botschaft, die eine Schlachtfeldwanderung heute transportieren muss. Mit dem Europäischen Friedensweg haben wir die einmalige Gelegenheit die Ereignisse von 1809 in einen neuen Blickwinkel zu stellen und das Schlachtfeld von Eggmühl mit neuen AUgen zu sehen. Insofern ist dieser (Pilger-)Weg ein (lohnendes) Ziel", so Arbeitskreissprecher Rainer Pasta.

 

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.