31,5 Mio EU-Hilfsgelder für Flutopfer aus Niederbayern!

Veröffentlicht am 24.11.2016 in Presse

Haushaltsausschuss billigt 31,5 Mio Euro aus dem EU-Solidaritätsfonds im Zusammenhang mit Überschwemmungen in Niederbayern im Frühling 2016

"Ich begrüße es sehr, dass die Europäische Union den Flutopfern in meiner Heimat mit diesen Geldern unter die Arme greift. Über 47.000 Menschen waren und sind immer noch davon betroffen. Viele konnten erst Monate später wieder ihre Häuser und Wohnungen beziehen. Sie benötigen dringend dieses Geld, um wieder zu ihrem Alltag zurückkehren zu können", kommentiert der SPD-Europaabgeordnete Ismail Ertug die Entscheidung des Haushaltsausschusses am Donnerstag.

Die Überflutungen im Mai und Juni 2016 in Niederbayern haben nicht nur Wohnhäuser zerstört, sondern auch öffentliche Gebäude und die geamte Infrastruktur stark geschädigt. Am schlimmsten war der Landkreis Rottal-Inn betroffen.

Ziel der EU-Hilfsgelder ist es die Infrastrukutur wieder herzustellen und auch die Kosten, die für Hilsmaßnahmen und aufgrund der Reinigungs- und Aufräumarbeiten entstanden sind, gegenzufinanzieren.

"Ich denke dies ist ein wichtiges Signal an die Bürgerinnen und Bürger. Sie wissen nun, dass sie bei der Bewältigung solcher Naturkatastrophen auf die Unterstützung der Europäischen Union zählen können", so Ismail Ertug und ergänzt "es gibt diesen EU-Solidaritätsfonds (EUSF) ja schon seit 2002. Bisher wurde damit Menschen in 24 europäischen Ländern bei über 70 Naturkatastrophen geholfen".

Jetzt kommt es noch auf die Abstimmung im Plenum des Europäischen Parlaments am 1. Dezember an. Voraussichtlich werden die Gelder gebilligt, womit die EU-Hilfsgelder dann innerhalb weniger Wochen verfügbar wären

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.