SPD aus Stadt und Landkreis Landshut beim Abensberger Gillamoos mit Sigmar Gabriel

Veröffentlicht am 06.09.2010 in Veranstaltungen
Gillamoos 2010
Foto v. l. n. r.: Josef Kollmannsberger (stv. Kreisvorsitzender); Marianne Bontzol (Geschäftsstellenleiterin); Christian Steiner; Christian Ruppik (Jusos); Ignaz & Maria Willeitner (SPD Altdorf); Peter Schmid (SPD Ergoldsbach); Gerd Wischnowski; Anja König (Stadtverbandsvorsitzende Landshut); Herbert Lohmeyer (Vorsitzender AfB Landshut); Ruth Müller (Kreisvorsitzende SPD Landshut)

Atomkonzerne schöpfen Gewinne ab - der kleine Mann zahlt die Zeche.

YOUTUBE VIDEO: Gillamoos 2010: SPD Kundgebung mit Johanna Werner Muggendorfer - Florian Pronold - Sigmar Gabriel

Den Atomkompromiss der schwarz-gelben Bundesregierung hat Sigmar Gabriel beim politischen Gillamoos-Montag in Abensberg scharf kritisiert.

Die sieben Kernkraftwerke, die vor 1981 ans Netz gingen, sollen eine
Laufzeitverlängerung von acht Jahren erhalten.

„Ein Kompromiss sieht wahrlich anders aus" - so Sigmar Gabriel. Angela
Merkel habe vor der Meldung an die Presse noch mit den Atomkonzernen
telefoniert, ob sie mit der neuen Regelung einverständen wären. "In den
Chefetagen der vier Atomkonzerne knallten gestern Abend wohl die
Sektkorken", machte Garbriel deutlich. Von den fünf bayerischen Reaktoren fällt nur Isar I unter die 8-Jahres-Regelung und erhält somit eine Laufzeit bis 2019 und erwirtschaftet somit rund 100 Millionen Euro zusätzlichen Gewinn und produziert unzählige Tonnen Atommüll, von denen niemand weiß, wohin damit.

Die SPD aus Stadt und Landkreis Landshut war mit zahlreichen Mitgliedern auf dem Gillamoos vertreten und nutzte die Gelegenheit, mit Sigmar Gabriel über die aktuelle Situation in der Region Landshut zu sprechen. Der Landshuter Stadtrat hat eine Resolution zum Abschaltung von Isar I mehrheitlich befürwortet und die SPD im Landkreis Landshut hat diese Resolution als Antrag an den Kreistag eingereicht.

Die Laufzeitverlängerungen konterkarieren jegliche Bemühungen um eine
fortschrittliche Energieversorgung mit Erneuerbaren Energien, waren sich die SPD-Mitglieder einig.

 

Homepage SPD Landkreis Landshut

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.