Massenpetition zum Atomausstieg

Veröffentlicht am 18.06.2010 in Umwelt

SPD-Generalsekretärin Natascha Kohnen: „Die große Mehrheit der Bevölkerung ist gegen die Nutzung der Kernkraft.

Über 30.000 Menschen haben sich in einer Massenpetition der SPD-Landtagsfraktion gegen eine Verlängerung der Laufzeiten von Kernkraftwerken gewandt. Die Bürgerinnen und Bürger treten mit ihrer Unterschrift dafür ein, dass der im Atomgesetz geregelte Ausstieg bis 2021 beibehalten werden muss. Die Frage des Atommülls ist bis heute ungelöst. Eine Verlängerung der Laufzeiten würde dringend nötige Investitionen in neue Technologien verzögern.

Im Landtag übergab MdL Reinhold Strobl, Sprecher der Oberpfälzer SPD-Landtagsabgeordneten, Unterschriftenliste an Generalsekretärin MdL Natascha Kohnen. Sie zeigte sich erfreut über die hohe Beteiligung und den hohen Zuspruch aus der Bevölkerung in der Oberpfalz. Natascha Kohnen: „Die große Mehrheit der Bevölkerung ist gegen die Nutzung der Kernkraft. Doch die schwarz-gelbe Regierung verfolgt nur ihre Klientelpolitik für die Atomlobby und betreibt damit ein gefährliches Spiel mit unserer Zukunft.“ Reinhold Strobl betrachtet es als verantwortungslos, eine Technik wie die Atomenergie zu forcieren, bei der kein einziger Fehler geschehen dürfe. Wohin dies führen könne, zeige die Ölkatastrophe in den USA.

Unser Land brauche eine verlässliche Grundlage für Investitionen in Erneuerbare Energien. Heute getroffene falsche Investitionsentscheidungen würden langfristig Kapital binden, das dann für Investitionen in Erneuerbare Energien und Energieeffizienz fehle. Durch Laufzeitverlängerungen werde die dringend notwendige Modernisierung der Energieversorgung verzögert und tausende Arbeitsplätze gefährdet. Die SPD-Landtagsfraktion wird am 7. Juli die gesammelten Unterschriften der Massenpetition zur weiteren Beratung im Landtag an Parlamentspräsidenten Barbara Stamm überreichen und dann über das weitere Vorgehen informieren.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.