
Carolin Braun, Franz Gervasoni, Bernhard O´Connor, Ute Kubatschka, Harald Zintl, Anja König, Robert Gewies, Ruth Müller
SPD aus Stadt und Landkreis Landshut bei Ausstellungseröffnung der FES dabei

SPD aus Stadt und Landkreis Landshut bei Ausstellungseröffnung der FES dabei
Im Beisein zahlreicher Schüler und Ehrengäste wurde die Ausstellung "Rechtsradikalismus in Bayern" mit dem Untertitel "Demokratie stärken. Rechtsradikalismus bekämpfen" am 4. März in der Aula des Hans-Carossa-Gymnasiums eröffnet. Die Ausstellung zeigt auf 15 Schaubildern die aktuellen, wichtigsten rechtsradikalen Entwicklungen in Bayern auf: rechte Parteien, regionale Vernetzungen, Neue Rechte, rechte Frauen- Szene, Internet, Vorfälle. Ein besonderer Akzent wurde auf die rechte Jugend- Szene gelegt. Auf den letzten 4 Tafeln "Was kann man dagegen tun?" werden verschiedene Formen, Aktionen und Initiativen vorgestellt, die sich für die Abwehr des Rechtsextremismus engagieren und gleichzeitig demokratisches Bewusstsein und die Bereitschaft zum zivilgesellschaftlichen Engagement wecken wollen.
Carolin Braun, stellvertretende Landrätin aus Dietfurt (Oberpfalz) führte in die Ausstellung ein. In ihrer Heimatgemeinde habe sich eine "Kameradschaft" gebildet, die der rechten Szene zuzuordnen sein. Anschaulich schilderte sie deren Aktivitäten aber auch die Aktionen, die von Jugendlichen, Parteien und Verbänden als Gegenpol dazu veranstaltet wurden.
Neonazis, Rechtsextremen und Rechtspopulisten darf kein Fußbreit Raum auf unseren Straßen und Plätzen gelassen werden. Sie stellen unsere demokratische Ordnung und Freiheiten und unsere Werte in Frage. Sie zerstören mit ihrer menschenrechtsverachtenden Ideologie unser Zusammenleben auf kommunaler Ebene. Und sie zerstören das friedliche Zusammenleben der Völker in Europa. „Im Mittelpunkt unserer Werte steht die Würde eines jeden Menschen“, so Carolin Braun.
Homepage SPD Landkreis Landshut
Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.
- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.
Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.
Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.
Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.
Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!
Vortrag 1: Langquaid Vortrag 2: Geiselhöring Vortrag 3: Rottenburg Vortrag 4: Straubing Vortrag 5: Aufhausen --------------------------------- Dröscher- Preis 2011 - "SPD erneuert sich" AK- Labertal erringt Platz 3 beim Bundesparteitag in Berlin Unterstützervideo I Unterstützervideo II Unterstützervideo III Unterstützervideo IV >Unser Wettbewerbsbeitrag: Wider das Vergessen - Zivilcourage heute Bilderimpressionen vom Stand der Labertaler SPD
Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.