noch ein Leserbrief

Veröffentlicht am 04.03.2010 in Regionalpolitik

Zum Artikel "Weiterhin mutig in die Zukunft gehen" in der Laberzeitung vom 27.2., Seite 38

"Beschleuniger" für Erfolg

Unabhängig von den Gegebenheiten vor Ort möchte ich auf die Passage im Text "Armin Buchner sei ein Untergangsbeschleuniger für die SPD" eingehen. Im Herbst 2008 wurde der SPD-Arbeitskreis "Labertal" gegründet, dem neben vielen Ortsvereinen aus den Landkreisen Landshut, Kelheim und Straubing auch der SPD-Ortsverein Schierling angehört. Seither arbeiten wir hier überregional mit den SPD-Verantwortlichen aus Schierling hervorragend zusammen. Armin Buchner, Madlene Mälzer und Martin Auer haben hervorragende Ideen und Aktionen in den Arbeitskreis Labertal eingebracht und wir sind froh, mit ihnen in Schierling Menschen gefunden zu haben, die für die Idee der SPD "Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität" einstehen. Die SPD im Labertal wird sich 65 Jahre nach Kriegsende in diesem Jahr mit der Vergangenheit auseinandersetzen und ist für die Zukunft gut gerüstet.

"Manchmal gehört viel Mut dazu, Dinge zu tun, die nicht schon nach zwei
Quartalen wirksam werden", so TUI-Chef Michael Frenzel. In diesem Sinne
wünschen wir der SPD in Schierling weiterhin den Mut, mit ihren vielfältigen Aktionen die Menschen anzusprechen und so zum "Beschleuniger" für Erfolg zu werden.

 

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.