SPD Niederbayern stark in Bayern

Veröffentlicht am 13.07.2009 in Landespolitik

Niederbayerische Genossen verstärken SPD-Landesvorstand

Beim SPD-Landesparteitag am vergangenen Wochenende in Weiden in der Oberpfalz konnte die NiederbayernSPD wieder starke Ergebnisse bei den Wahlen zum SPD-Landesvorstand erreichen. Mit einem sehr guten Ergebnis von fast 90 Prozent wurde der Vorsitzende der SPD-Landesgruppe im Deutschen Bundestag Florian Pronold MdB (36) aus Deggendorf von den SPD-Delegierten aus ganz Bayern zum neuen SPD-Landesvorsitzenden gewählt. Er übernimmt damit die Nachfolge von Ludwig Stiegler MdB aus Weiden, der sich aus der aktiven Politik zurückzieht. Damit wurde ein echter Generationswechsel in der Spitze der bayerischen Sozialdemokraten eingeläutet.

Zudem war die NiederbayernSPD bei den Wahlen zum erweiterten SPD-Landesvorstand sehr erfolgreich und ist somit stark in der BayernSPD vertreten. Die niederbayerische SPD-Bezirksvorsitzende und stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende im bayerischen Landtag Johanna Werner-Muggendorfer aus Neustadt/Donau erreichte hier das zweitbeste Ergebnis aller Bewerber und ist somit wieder im SPD-Landesvorstand vertreten. Auch der stellvertretende SPD-Bezirksvorsitzende Harald Unfried aus Landshut wurde wieder in den SPD-Landesvorstand gewählt. Auf Anhieb schaffte der jüngste Bürgermeister Deutschlands, Michael Adam (24) aus Bodenmais, den Sprung in den SPD-Landesvorstand.

Foto: SPD-Niederbayern stärkt den bayerischen SPD-Landesvorstand (v.l.n.r.): Der neue SPD-Landesvorsitzende Florian Pronold MdB aus Deggendorf, der stellvertretenden SPD-Bezirksvorsitzende Harald Unfried aus Landshut, die niederbayerische SPD-Bezirksvorsitzende Johanna Werner-Muggendorfer MdL und der jüngste Bürgermeister Deutschlands Michael Adam aus Bodenmais.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.