SPD beginnt mit Wahlvorbereitungen

Veröffentlicht am 30.07.2012 in Ortsverein

SPD-Kreisvorsitzende Ruth Müller (links) im Kreise der Bodenkirchener Vorsitzenden Sebastian Ferwanger (2. von rechts).

Kreisvorsitzende Ruth Müller referierte über Parteijubiläum der BayernSPD

Bodenkirchen. Acht Wahlen stehen von September 2013 bis Sommer 2014 für die bayerischen Bürgerinnen und Bürger im Kalender. Die Landtags- und Bezirkstagswahl am 15. September 2013 eröffnet die beiden Super-Wahl-Jahre und kurz darauf findet auch im Herbst 2013 die Bundestagswahl statt. Im Frühjahr 2014 sind die Wählerinnen und Wähler dann wieder an die Wahlurnen gerufen, wenn es gilt, die Bürgermeister, Landräte, Stadt-, Gemeinde- und Kreisräte zu wählen.

Und im Sommer 2014 beschließt die Europawahl den Wahlreigen. Umfangreiche Vorarbeiten sind deshalb in den einzelnen Ortsvereinen durchzuführen – für die Aufstellungskonferenzen müssen beispielsweise die Delegierten gewählt werden. Aus diesem Anlass hatte der SPD-Ortsverein mit Sebastian Ferwagner an der Spitze die Kreisvorsitzende Ruth Müller nach Bodenkirchen eingeladen, von der die Delegiertenwahlen geleitet wurden.

Zügig gingen die Formalien über die Bühne und in geheimer, schriftlicher Wahl wurden Gernot Mühlbauer als Delegierter für die Bundeswahlkreiskonferenz und Sebastian Ferwagner als Ersatzdelegierter gewählt. Für die Stimmkreiskonferenz zur Aufstellung der Landtags- und Bezirkstagskandidaten wird Sebastian Ferwagner als Delegierter den SPD-Ortsverein Bodenkirchen vertreten, als Ersatzdelegierter ist Gernot Mühlbauer gewählt worden. Im Herbst 2012 findet die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen der Vorstandschaft statt, informierte Ferwagner die Genossen. Die Bodenkirchener SPD bietet auch für junge, engagierte und an der Politik Interessierte die Möglichkeit zum Mitmachen, sprach Ferwagner eine Einladung an die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde aus. Die Kommunalwahlen 2014 seien nicht mehr weit weg und wer sich in das Geschehen vor Ort aktiv einbringen möchte, sei herzlich willkommen.

Der SPD-Kreisverband Landshut konnte erst vor kurzem sein 40jähriges Bestehen feiern und auch der Bodenkirchener Ortsverein werde im nächsten Jahr 40 Jahre alt – passend zum Jubiläum der Bundes-SPD, die im nächsten Jahr als älteste Partei Deutschlands ihr 150jähriges Jubiläum begehen wird.

Ein passendes Geschenk habe man sich als bayerische SPD auch schon überlegt, formulierte es Ruth Müller humorvoll: In Bayern wolle man nach 55 Jahren in der Opposition mit Christian Ude wieder einen sozialdemokratischen Ministerpräsidenten stellen. Schwarz-gelb habe keine Perspektiven und Pläne für unser Land mehr, so Ruth Müller. Als Beispiele nannte sie das Hin und Her beim Atomausstieg, die zögerliche Umsetzung der Energiewende, das Milliardendebakel bei der Bayerischen Landesbank, das nun auf dem Rücken der Mieter und Mieterinnen der GBW-Wohnungen ausgetragen werden soll oder die Debatte um das Betreuungsgeld.
Als Sozialdemokraten stehe man in der Tradition einer langen Geschichte mit vielen historischen Verdiensten, so Ruth Müller. Der Wunsch des Menschen nach Freiheit, individueller Bildung und Aufstieg sei für die SPD stets im Mittelpunkt des Handelns gestanden. „Unsere Idee von Freiheit, etwas aus sich machen zu können und frei zu sein von anderen, habe die Menschen für die Sozialdemokratie begeistert. Dass aus Untertanen Staatsbürger wurden, sei der SPD zu verdanken. Die ewig gültigen Grundwerte „Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität“ sind nach 120 Jahren der bayerischen SPD noch immer unser Wahlprogramm. Und gemeinsam mit den SPD-Ortsvereinen im Landkreis Landshut werde man den Wahlsieg 2013 nicht abwarten, sondern erkämpfen, so die SPD-Kreisvorsitzende.

Bildunterschrift:
SPD-Kreisvorsitzende Ruth Müller (links) im Kreise der Bodenkirchener Sozialdemokraten mit ihrem Vorsitzenden Sebastian Ferwanger (2. von rechts).

 

Homepage SPD Landkreis Landshut

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.