

Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut.
Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich ist erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.
Pfeffenhausen:„Windeln wechseln und Straßenkampf“
Carolin Braun referierte über Frauen in der Neonazi-Szene
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Straubing: „Rechtsextremismus im Wandel – Moderne Nazis“
Am Freitag, den 11. Mai begleitete der AK-Labertal mit der Ausstellung „Die Braunen Schwestern – Frauen in der Rechten Szene“ den Vortrag des Journalisten Johann Haas. Eingeladen hatten der Stadtverband Straubing sowie die AG 60plus.
Die Akteure in der NPD und im rechten Spektrum haben sich verändert. Wie der zweite Frühling der NPD aussieht, wo heute die Gefahr von Rechts zu finden ist und ob ein NPD- Verbot das richtige Mittel gegen Rechtsextremismus ist, darüber informierte Johann Haas die Zuhörer.
Der Referent befasst sich seit über drei Jahrzehnten mit dem Thema „Rechtsextremismus“ und hat insbesondere in den vergangenen Jahren bundesweit intensiv recherchiert und auch bundesweit Vorträge zu diesem Thema gehalten. Die wieder erstarkte Rechte Szene und deren unkalkulierbare Gewaltbereitschaft erfordern unsere Aufmerksamkeit und unsere Sensibilität. Ein Thema, dem man/frau sich stellen – und mit dem man/frau sich auseinandersetzen muss.
Landau a.d. Isar: „Die Rolle der Frauen wird unterschätzt“
Schüler für die Rolle von Frauen im Rechtsradikalismus sensibilisieren − das soll die Ausstellung „Frauen in der Neonazi-Szene“ in der Landauer Realschule vom 14. – 25. Mai.
Die Auseinandersetzung mit dem Thema ist für Bürgermeister Brunner wichtig. Extremisten, ob rechts oder links, dürfe kein Forum geboten werden. Denn, wie Jugendreferent Daniel Lang betonte, Zielgruppe seien Jugendliche, deren politische Meinung noch nicht gefestigt sei. „Daher wird die Ausstellung auch in einer Schule gezeigt“, sagte Lang. Im Mittelpunkt stehen die Frauen, die etwa ein Drittel der Mitglieder in der rechten Szene ausmachen. Ihre Rolle werde häufig unterschätzt, das soll die Ausstellung verdeutlichen. Über die Pfingstferien sind die Plakate dann im Landauer Rathaus zu sehen.
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Die Ausstellung ist u.a. noch in Langquaid, Deggendorf und Geiselhöring zu sehen.
Ansprechpartner:
Rainer Pasta Tel:09423- 943608, Ruth Muller Tel.08782- 1231
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Projekt 2012:
Widerstand - Verfolgung - Vertreibung - Integration: Die Sudetendeutschen Sozialdemokraten - Von der DSAP zur Seliger- Gemeinde
Eine umfangreiche Ausstellung der sudetendeutschen Seliger- Gemeinde ist, in Verbindung mit den ev. Kirchen im Labertal, vom 22. April bis 30. Juli gebucht. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht der Erfahrungsschatz der sudetendeutschen Arbeiterbewegung. Auf zahlreichen Tafeln ist die Geschichte der 1919 von Josef Seliger gegründeten Deutschen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (DSAP), der in der NS- Diktatur daraus erwachsenen „Treuegemeinschaft sudetendeutscher Sozialdemokraten im Exil“ und schließlich der Seliger- Gemeinde dokumentiert.
In Zusammenarbeit mit der Seligergemeinde will der SPD-Arbeitskreis mit mehreren Ausstellungen auch auf die wichtige Rolle der Vertriebenen für die Region an der Großen und Kleinen Laber in der Nachkriegszeit hinweisen.
Hier geht´s zum Projekt 2012
Ansprechpartner:
Rainer Pasta Tel:09423- 943608, Ruth Muller Tel.08782- 1231
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Vortragsreihe 2011/12

Vortrag 1: Langquaid
Vortrag 2: Geiselhöring
Vortrag 3: Rottenburg
Vortrag 4: Straubing
Terminvorschau
„Lager Bachl – 30 Jahre menschliche Schicksale der Vorkriegs-, Kriegs- und Nachkriegsjahre“
Der nächste Historische Themenabend findet in Rohr, Sportheim statt.
Konrad Spreider und Johann Lankes referieren zum. 1937-40 wurde für den Autobahnbau ein Arbeitslager bei Bach errichtet und betrieben. Bis 1944 wurden im Lager Bachl Kriegsgefangene aus Polen, Frankreich und ab 1942 aus Russland gefangen gehalten. Ab 1944 diente das Lager der Aufnahme deutschstämmiger Heimatvertriebenen aus der Batschka/Jugoslawien und ab 1945 bis 1958 fanden hier Heimatvertriebene aus allen Ostgebieten für kurz oder lang ihre neue Heimat.
Die wechselvolle Geschichte des Lagers Bachl haben Konrad Spreider und Johann Lankes aufgearbeitet und mit vielen Bildern dokumentiert.
Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie-Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.
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Dröscher- Preis 2011 - "SPD erneuert sich"
AK- Labertal erringt Platz 3 beim Bundesparteitag in Berlin
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>Unser Wettbewerbsbeitrag: Wider das Vergessen - Zivilcourage heute
Bilderimpressionen vom Stand der Labertaler SPD