Zukunft der Pflege

Veröffentlicht am 27.09.2012 in Soziales

Das neue "Positionspapier Pflege" der SPD Bundestagsfraktion in der Diskussion

Die Sorge, im Alter pflegebedürftig zu werden, beschäftigt weite Teile der Bevölkerung. Neben dieser Sorge besteht der Wunsch, im Falle von Pflegebedürftigkeit so lange wie möglich in der eigenen häuslichen Umgebung bleiben und möglichst selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können. Hierfür hat sich die Pflegeversicherung als solidarische und paritätisch umlagefinanzierte Sozialversicherung im Grundsatz bewährt, denn sie bietet Unterstützung im Falle von Pflegebedürftigkeit. Allerdings machen gesellschaftliche Veränderungen die Weiterentwicklung der Pflegeversicherung notwendig.

Die SPD-Bundestagsfraktion hat dazu ein Positionspapier für ein Gesamtkonzept Pflege erarbeitet und einen entsprechenden Antrag eingebracht. Mit diesem Gesamtkonzept wollen wir für Pflegebedürftige
- die Unterstützung und Sicherung der Teilhabe ausweiten
- die Versorgung von Demenzerkrankten verbessern
- die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf ermöglichen
- die gute Arbeit für Pflegefachkräfte gewährleisten
- die Pflegeinfrastruktur ausbauen.

Darüber hinaus will die SPD-Bundestagsfraktion die Potentiale der Familien, der Nachbarschaften sowie des ehrenamtlichen Engagements stärken und mit professionellen Pflege- und Betreuungsstrukturen verknüpfen. Das Wohnumfeld und ambulante Betreuungsformen und Hilfeangebote müssen den Bedürfnissen der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen vor Ort entsprechen.

Zu diesen und weiteren Punkte laden SPD-Abgeordnete zu einer Diskussionsveranstaltung am Montag, dem 01.10.2012 um 18:30 Uhr
in die Max-Reger-Halle, Dr.-Pfleger-Str. 17, 92637 Weiden ein. Es referiert MdB Hilde Mattheis, stellv. gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion.



Programm
18.30 Uhr Begrüßung und Eröffnung Werner Schieder, MdB
18.40 Uhr Für eine umfassende Pflegereform - Vorstellung des Positionspapiers Pflege der SPD-Bundestagsfraktion. Hilde Mattheis, MdB, stellv.gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion
19.15 Uhr Aussprache und Diskussion
20.15 Uhr Schlusswort Annette Karl, MdL
20.30 Uhr Ende der Veranstaltung

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.