Das neue "Positionspapier Pflege" der SPD Bundestagsfraktion in der Diskussion
Die Sorge, im Alter pflegebedürftig zu werden, beschäftigt weite Teile der Bevölkerung. Neben dieser Sorge besteht der Wunsch, im Falle von Pflegebedürftigkeit so lange wie möglich in der eigenen häuslichen Umgebung bleiben und möglichst selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können. Hierfür hat sich die Pflegeversicherung als solidarische und paritätisch umlagefinanzierte Sozialversicherung im Grundsatz bewährt, denn sie bietet Unterstützung im Falle von Pflegebedürftigkeit. Allerdings machen gesellschaftliche Veränderungen die Weiterentwicklung der Pflegeversicherung notwendig.
Die SPD-Bundestagsfraktion hat dazu ein Positionspapier für ein Gesamtkonzept Pflege erarbeitet und einen entsprechenden Antrag eingebracht. Mit diesem Gesamtkonzept wollen wir für Pflegebedürftige
- die Unterstützung und Sicherung der Teilhabe ausweiten
- die Versorgung von Demenzerkrankten verbessern
- die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf ermöglichen
- die gute Arbeit für Pflegefachkräfte gewährleisten
- die Pflegeinfrastruktur ausbauen.
Darüber hinaus will die SPD-Bundestagsfraktion die Potentiale der Familien, der Nachbarschaften sowie des ehrenamtlichen Engagements stärken und mit professionellen Pflege- und Betreuungsstrukturen verknüpfen. Das Wohnumfeld und ambulante Betreuungsformen und Hilfeangebote müssen den Bedürfnissen der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen vor Ort entsprechen.
Zu diesen und weiteren Punkte laden SPD-Abgeordnete zu einer Diskussionsveranstaltung am Montag, dem 01.10.2012 um 18:30 Uhr
in die Max-Reger-Halle, Dr.-Pfleger-Str. 17, 92637 Weiden ein. Es referiert MdB Hilde Mattheis, stellv. gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion.
Programm
18.30 Uhr Begrüßung und Eröffnung Werner Schieder, MdB
18.40 Uhr Für eine umfassende Pflegereform - Vorstellung des Positionspapiers Pflege der SPD-Bundestagsfraktion. Hilde Mattheis, MdB, stellv.gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion
19.15 Uhr Aussprache und Diskussion
20.15 Uhr Schlusswort Annette Karl, MdL
20.30 Uhr Ende der Veranstaltung