"Wir sind Landrat" - SPD Niederbayern gratuliert Michael Adam

Veröffentlicht am 28.11.2011 in Allgemein

Bezirksgeschäftsführerin Christine Schrock mit dem Bezirkvorsitzenden Michael Adam

Unter dem Slogan "Mut zur Veränderung" hat der Bezirksvorsitzende der SPD Niederbayern, Michael Adam, seinen Landratswahlkampf im Landkreis Regen geführt. Bereits im ersten Wahlgang vor zwei Wochen ließ er seine politischen Mitbewerber hinter sich und fuhr nun am 27. November bei der Stichwahl den Sieg ein. Michael Adam wird somit als jüngster Landrat Bayerns - wenn nicht gar Deutschlands - die Geschicke des Landkreises Regen in Niederbayern ab 1. Dezember leiten.

Mit einem Ergebnis nahe an 60 Prozent stehe auch eine große Mehrheit der Regener Landkreisbevölkerung hinter ihm. Die SPD in Niederbayern freut sich, dass mit Michael Adam ein verlässlicher Sozialdemokrat aus "ihren Reihen" als Sieger aus dieser Abstimmung hervorgegangen ist. "Der Politikwechsel im Süden wird vom bayerischen Wald aus eingeläutet", spielt der stellvertretende Bezirksvorsitzende Christian Flisek auf die Landtagswahl 2013 an.

Auch der SPD-Landesvorsitzende und niederbayerische Bundestagsabgeordnete Florian Pronold gratuliert: "Michael Adams Wahlsieg im Landkreis Regen ist eine Sensation und ein Signal für den ganzen Freistaat." Wenn so ein qualifizierter junger Kandidat es schaffe, Landrat zu werden, dann dürfte es ein älterer, nicht minder qualifizierter Kandidat wie Christian Ude erst recht schaffen, Ministerpräsident von Bayern zu werden, betont der Landesvorsitzende der BayernSPD.

Neben dem Bundestagsabgeordneten Florian Pronold und den beiden Landtagsabgeordneten Reinhold Perlak und Bernhard Roos verfolgten auch die stellvertretenden Bezirksvorsitzenden Christian Flisek und Peter Stranninger gemeinsam mit vielen anderen SPD-Mitgliedern aus Niederbayern die Bekanntgabe der Ergebnisse im Landratsamt in Regen.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.