Weniger ungesunde Fette in unserem Essen!

Veröffentlicht am 27.10.2016 in Presse

Mit großer Mehrheit hat das Europäische Parlament am Mittwoch eine Entschließung zu Transfetten angenommen. Darin wird die Europäische Kommission aufgefordert, binnen zwei Jahren eine verbindliche Obergrenze für industrielle Transfettsäuren in Lebensmitteln einzuführen.

"Diese sogenannten Transfette in unserem Essen verursachen Herzkrankheiten. Deshalb ist eine Obergrenze hier wichtig und richtig", kommentiert der Amberger SPD-Europaabgeordnete Ismail Ertug das Abstimmungsergebnis.

Nationale Regelungen haben gezeigt, dass es sinnvoll ist, industrielle Transfettsäuren zu vermindern. So dürfen zum Beispiel in Dänemark seit 2004 nur noch Lebensmittel verkauft werden, deren Fett zu weniger als zwei Prozent aus Transfetten besteht. Die Todesfälle aufgrund von Herz-Kreislauf-Krankheiten sind seitdem in Dänemark nachweislich zurückgegangen.

„Nicht, dass jetzt gleich wieder ein Aufschrei kommt nach dem Motto ´die EU will uns den Genuss von Pommes oder Popcorn verbieten`. Wir wollen, dass diese gesundheitsgefährdenden Transfette künftig ersetzt werden, da sich Obergrenzen für Transfette nachweislich positiv auf die Gesundheit auswirken“, erklärt Ertug und ergänzt "Selbstverständlich brauchen wir weiterhin Aufklärungsarbeit über abwechslungsreiche und ausgeglichene Ernährung und auch über die Gefahr von Transfetten".

Zum Hintergrund: Bei Transfettsäuren handelt es sich um ungesättigte Fette, die bei der industriellen Verarbeitung von Pflanzenölen entstehen. Diese Pflanzenöle werden etwa zur Herstellung von Margarine, Blätterteig oder frittierten Lebensmitteln wie Pommes Frites oder Chips verwendet. In Keksen oder Popcorn können sie bis zur Hälfte des Fettanteils ausmachen. Natürliche Transfette finden sich in geringeren Menge in von Wiederkäuern gewonnen Lebensmitteln wie Fleisch oder Milch. Diese sind von der Regelung nicht betroffen.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.