Weltoffene Gastfamilien für Schüleraustausch gesucht

Veröffentlicht am 16.04.2013 in Allgemein

© AFS

Marianne Schieder unterstützt Gastfamilienprogramm des AFS

Ein Schüleraustausch in Deutschland – davon träumen bei der gemeinnützigen Jugendaustauschorganisation AFS jährlich rund 800 Jugendliche aus über 50 Ländern. Für ein halbes oder ganzes Schuljahr möchten die 15- bis 18-Jährigen die deutsche Kultur erleben, Deutsch lernen und ihrer zweiten Familie auf Zeit ihr Heimatland näherbringen. „Ein interkultureller Austausch ist für Gastschüler und Gastfamilie gleichermaßen ein intensives Erlebnis, aus dem beide Seiten als echte Weltbürger mit einem tiefen Verständnis für die jeweils andere Kultur hervorgehen“, bekräftigt MdB Marianne Schieder.

Gemeinsam mit AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. sucht die Abgeordnete ab sofort nach weltoffenen Gastfamilien, die ihren Alltag ab September 2013 für ein Schuljahr mit einem Austauschschüler teilen. „Gastfamilien heißen nicht nur eine fremde Kultur im eigenen Zuhause willkommen, sie nehmen auch an der persönlichen Entwicklung ihres internationalen Gastkindes teil. Durch das gemeinsame Jahr entstehen so oft weltweite Freundschaften“, unterstützt Schieder die Idee des Gastfamilienprogramms von AFS.

Interessierte Familien können sich jetzt für das AFS-Gastfamilienprogramm bewerben. Auch alleinerziehende Elternteile oder Paare ohne Kinder sind sehr willkommen. Wichtig sind Offenheit, Flexibilität und das Interesse an anderen Kulturen. Während des Aufenthalts werden die Familien von ehren- und hauptamtlichen AFS-Mitarbeitern in der Region unterstützt. Weitere Informationen gibt es bei AFS unter der Telefonnummer 040 399222-90, per E-Mail an gastfamilie@afs.org oder im Internet unter www.afs.de/gastfamilie.




Über AFS Interkulturelle Begegnungen e.V.

AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. ist ein gemeinnütziger Verein für Jugendaustausch und interkulturelles Lernen. Die Organisation arbeitet ehrenamtlich basiert und ist Träger der freien Jugendhilfe. Das Ziel von AFS ist es, die Entwicklung von interkulturellen Kompetenzen zu fördern und so die weltweite Toleranz und Völkerverständigung zu unterstützen. Die von AFS entwickelten und durchgeführten Programme wurden von den Vereinten Nationen ausgezeichnet. Neben dem Schüleraustausch und Gastfamilienprogramm bietet AFS die Teilnahme an Freiwilligendiensten sowie interkulturelle Trainingsmaßnahmen an. Der Verein zählt fast 4.500 Mitglieder und arbeitet mit gleichberechtigten Partnern in rund 50 Ländern auf allen Kontinenten zusammen. AFS beschäftigt rund 100 hauptamtliche Mitarbeiter in der Geschäftsstelle in Hamburg sowie in vier Regionalbüros. Circa 3.800 ehrenamtliche Mitarbeiter engagieren sich deutschlandweit für AFS.


 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.