Deutschland besser regieren!

Veröffentlicht am 16.04.2013 in Bundespolitik

SPD-Niederbayern beim SPD-Parteitag in Augsburg

„Deutschland besser und anders regieren.“ Das ist der Anspruch der SPD. Und mit ihrem Regierungsprogramm zeigt sie, wie das geht. Auf dem Parteitag in Augsburg hat sie ihre Ideen beschlossen, mit denen das Land zu einem neuen sozialen Gleichgewicht findet und so auf Dauer wirtschaftlich erfolgreich bleibt. Darum: „Abwahl lautet die Parole!“, so SPD-Bezirksvorsitzender Christian Flisek.
Jetzt rücken die sozialdemokratischen Themen weiter in den Vordergrund. Vorschläge, die von der Mehrheit der Menschen geteilt werden. Denn in den letzten Jahren ist was aus dem Lot geraten in Deutschland. Peer Steinbrück ist der Kanzlerkandidat, der das ändern wird. Kämpferisch und entschlossen warb er auf dem SPD-Parteitag in Augsburg für eine Politik, die das Gemeinwohl in den Mittelpunkt stellt. Die Delegierten sahen das genauso.
Vom SPD-Parteitag gehen klare Signale Richtung Regierungswechsel in Deutschland aus. Einstimmig beschloss der Parteitag das Regierungsprogramm 2013-2017. Ein Programm, das den Unterschied macht zu Merkels Gemischtwarenladen mit „leeren Schachteln im Schaufenster“, wie es Peer Steinbrück formulierte. Denn es ist konkret und verbindlich – für soziale Gerechtigkeit. Ebenso geschlossen steht die Partei hinter dem Kanzlerkandidaten.
 
Beim Mindestlohn, bei gleicher Bezahlung von Frauen und Männern – und von Leiharbeitern und Festangestellten. Sozial gerecht, weil sich Leistung wieder lohnt. Und weil Steuerzahler nicht mehr mit Milliarden Niedriglöhne unterstützen müssen. Wirtschaftlich erfolgreich, weil Unternehmen, die ihre Beschäftigten fair bezahlen, vor Dumping-Konkurrenz geschützt werden. Und weil die Binnennachfrage gestärkt wird. Oder bessere Bildung für alle, die Finanzmarktregulierung, Gleichstellung, mehr für Familien.
 
WIR sind mitten in der Gesellschaft: Arbeiter und Angestellte, Selbstständige Unternehmer. Frauen und Männer. Alt und Jung. Menschen mit kleinen, mittleren und großen Einkommen. Gesunde und Kranke. Alle, denen eine freie, gerechte und solidarische Gesellschaft am Herzen liegt. WIR machen Politik für die Mehrheit der Menschen im Land – und mit ihnen. Mehr direkte Beteiligung, nicht nur am Wahltag. Viele Ideen aus dem erfolgreichen Bürger-Dialog sind so ins Regierungsprogramm gekommen, ergänzt Christian Flisek.
 
Foto: Die niederbayerische SPD-Delegation mit SPD-Landesvorsitzenden Florian Pronold beim SPD-Bundesparteitag in Augsburg: (v.li.) Rita Hagl-Kehl, Katja Reitmaier, Florian Pronold MdB, Harald Unfried, SPD-Bezirksvorsitzender Christian Flisek, Johanna Werner-Muggendorfer MdL, Christine Schrock, Ruth Müller und Dr. Bernd Vilsmeier.

 

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.