
SPD-Fraktion besuchte Volkshochschule und Musikschule unter einem Dach

SPD-Fraktion besuchte Volkshochschule und Musikschule unter einem Dach
Vilsbiburg. „Nur sehr wenige Menschen kommen mit dem in der Schule Erlernten durch das gesamte Berufsleben.“ Dies ist die Auffassung von Johann Sarcher, dem Leiter der Vilsbiburger VHS und er verwies dabei auf den immer schnelleren Wandel gerade auf in technischen Bereichen. Wer immer am Ball bleiben wolle, müsse sich daher ein Leben lang weiterbilden. Hier leisteten die Volkshochschulen einen wichtigen Beitrag. Darüber hinaus seien diese Einrichtungen aber auch Kulturträger im weitesten Sinn, besonders dann, wenn sie, wie hier in Vilsbiburg, mit der die musikalische Bildung unter einem Dach vereinigt ist. Daher begrüßte Sarcher beim Vor-Ort-Termin mit seinen Kollegen der SPD-Kreistagsfraktion auch den Leiter der Musikschule, Rolf-Ulrich Denzer sowie sein Stellvertreterin Irene Janner und den Vorsitzenden der sozialdemokratischen Stadtratsfraktion Klaus Kerscher.
Aber nicht nur der einzelne Bürger, auch die Volkshochschulen selbst stünden in einem stetigen Wettbewerb der Fortentwicklung, fuhr der VHS-Leiter fort. Neue Herausforderungen, Lehrmethoden und Lernorte brächten erhöhte Aufwendungen mit sich. Sarcher erinnerte hier besonders an die Integration ausländischer Mitbürger und die Vorbereitungen für die Einbürgungstests. Auf all diesen Feldern seien die Volkshochschulen in der letzten Zeit in Vorleistung getreten. Gleichzeitig habe jedoch der Freistaat Bayern Zuschüsse seit rund 20 Jahren auf einem gleich bleibenden Niveau eingefroren. Allein durch die Inflationsraten habe sich der Wert der Förderung damit bayernweit um acht Millionen Euro pro Jahr vermindert. Daher sei es durchaus berechtigt, wenn der Volkshochschulverband an Ministerpräsident Seehofer appelliert habe, die Investitionen des Freistaates endlich den Erfordernissen der modernen Zeit anzupassen.
Auf die speziellen Gegebenheiten in Vilsbiburg eingehend, berichtete Sarcher, die längst überfällige Sanierung des VHS-Gebäudes sei nun endlich in greifbare Nähe gerückt. Nach Fertigstellung der neuen Krankenpflegeschule werde man in dem bisherigen Gebäude in der Frontenhausener Straße ein Ausweichquartier finden, solange in dem Haus am Stadtplatz 30 die Bauleute das Regiment führten. In diesem Zusammenhang werde auch das Schreibwarengeschäft in die Räume des ehemaligen Plus-Marktes verlegt. Nach Abschluss der Arbeiten voraussichtlich Ende 2010 habe man dann zwar mehr Platz zur Verfügung, bleibe angesichts des umfangreichen Programms jedoch nach wie vor auf zahlreiche Außenstellen angewiesen.
Kreisrat Peter Barteit sprach abschließend die Förderung der Musikschulen durch den Landkreis an. Diese sei in den 1980er Jahren durch eine Initiative der SPD zustande gekommen. Der damalige Landrat Ludwig Meyer habe damit die Einrichtung einer Kreismusikschule vermieden. Die SPD sehe die Musikschulen nicht nur als nette Freizeitbeschäftigung, sondern als wichtige kulturelle Aufgabe an. Daher habe sie sich stets für eine bedarfsgerechte Bezuschussung eingesetzt. Fraktionsvorsitzende Ruth Müller betonte, diesen Grundsatz werde man auch bei der in Kürze anstehenden Überarbeitung der Musikschulrichtlinien sehr genau im Auge behalten.
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Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.
- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.
Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.
Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.
Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.
Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!
Vortrag 1: Langquaid Vortrag 2: Geiselhöring Vortrag 3: Rottenburg Vortrag 4: Straubing Vortrag 5: Aufhausen --------------------------------- Dröscher- Preis 2011 - "SPD erneuert sich" AK- Labertal erringt Platz 3 beim Bundesparteitag in Berlin Unterstützervideo I Unterstützervideo II Unterstützervideo III Unterstützervideo IV >Unser Wettbewerbsbeitrag: Wider das Vergessen - Zivilcourage heute Bilderimpressionen vom Stand der Labertaler SPD
Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.