Von Bundeskanzleramt bis Bundestag: Oberpfälzer Reisegruppe auf Einladung von MdB Marianne Schieder in Berlin

Veröffentlicht am 30.01.2017 in Presse

Die Reisegruppe mit MdB Marianne Schieder beim Besuch der Reichstagskuppel

Vier Tage lang waren 50 politisch Interessierte aus dem Wahlkreis Schwandorf/Cham auf politischer und historischer Entdeckungstour in der Bundeshauptstadt und folgten damit der Einladung der SPD-Bundestagsabgeordneten Marianne Schieder. Die Fahrt und das umfangreiche Programm wurden vom Bundespresseamt und der Abgeordneten organisiert.

Der erste Programmpunkt führte in das Willy-Brandt-Haus in Berlin-Kreuzberg, das ganz im Zeichen des tags zuvor angekündigten Wechsels an der Parteispitze stand. Im Gespräch mit einem Referenten des Parteivorstands wurde der gerade ausgerufene Kanzlerkandidat Martin Schulz als positives Signal für die Bundestagswahl im Herbst begrüßt.

Eine ausführliche Stadtrundfahrt folgte im Anschluss. An politischen Gesichtspunkten orientiert, informierte eine fachkundige Stadtführerin über Hintergründe und Geschichte der Bauwerke und touristischen Sehenswürdigkeiten.

Hinter die Kulissen der Diplomatie blickte die Reisegesellschaft beim Besuch des Auswärtigen Amtes am Nachmittag. Den Besucherinnen und Besuchern wurden die unterschiedlichen Arbeitsfelder des Auswärtigen Amtes aufgezeigt und die Arbeitsweise des Diplomatischen Dienstes erläutert.

Dann ging es weiter in die Bundeszentrale für politische Bildung, nahe dem Checkpoint Charlie. Nach einer kurzen Einführung in die Arbeit der Bundeseinrichtung gab der Referent Einblick in das umfangreiche Buch-, Medien- und Programmangebot sowie die Wochenzeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“. Anschließend folgte nach einer kurzen Information zum Thema Migration und Flüchtlinge eine leidenschaftlich geführte Diskussion zu diesem kontroversen Thema.

Absolutes Highlight war am Donnerstag der Besuch des Deutschen Bundestages und einer Plenarsitzung, wo man eine Debatte über Änderungen an der nationalen Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie verfolgen konnte. Anschließend stand MdB Marianne Schieder ihren Gästen in einer Diskussion Rede und Antwort. Sie gab einen Überblick über ihre Arbeit in Berlin und im Wahlkreis. Berichten konnte sie auch brandaktuell vom Treffen mit dem designierten Kanzlerkandidaten Martin Schulz, der sich in der SPD-Bundestagsfraktion vorgestellt hatte. „Die Bildungsfahrten sind immer eine schöne Möglichkeit, sich auszutauschen und der Gruppe einen Eindruck vom bundespolitischen Tagesgeschäft zu vermitteln“, freute sich MdB Marianne Schieder über den Besuch.

Danach ging es auf die Dachterrasse und die Glaskuppel des Reichstags, von wo aus man bei strahlender Sonne den großartigen Rundblick auf das winterliche Berlin genießen konnte. Nach dem Mittagessen blieb genügend Zeit für einen Rundgang am Brandenburger Tor.

An die Berliner Mauer und den Alltag der deutschen Teilung erinnerte der Besuch der Dauerausstellung „Tränenpalast“ am früheren Grenzübergang Bahnhof Friedrichstraße, wo sich zur Zeit der deutschen Teilung Ost- und Westdeutsche – oft tränenreich – voneinander verabschieden mussten. Mit Originalobjekten, Dokumenten, Filmen und Zeitzeugeninterviews werden dort die Auswirkungen von Teilung und Grenze auf den Alltag der Menschen erlebbar.

Bei der Besichtigung des Bundeskanzleramtes, an der auch MdB Marianne Schieder teilnahm, konnte die Reisegruppe weitere Eindrücke sammeln. Neben der Pressetribüne, der Kanzlergalerie und dem großen Konferenzraum konnte auch ein Blick in den Kabinettsaal geworfen werden.

Am Abreisetag informierte sich die Besuchergruppe in der Bundeskanzler Willy-Brandt-Stiftung über das wechselvolle Leben und die politischen Leistungen des Friedensnobelpreisträgers, der als zentrale Figur der Aussöhnung zwischen der Bundesrepublik und den östlichen Nachbarstaaten gilt.

Mit vielen neuen Eindrücken und reichlich Gesprächsstoff ging es dann zurück in den Wahlkreis. Auf der Heimfahrt war man sich einig, dass man Berlin bald wieder besuchen wolle. Ein herzlicher Dank ging an MdB Marianne Schieder, die diese beeindruckende Reise ermöglicht hatte und man so wichtige Bereiche des politischen Geschehens kennen lernen durfte.

 

Homepage SPD Bezirk Oberpfalz

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.