Vom KZ Mauthausen zur SPÖ-Landesspitze nach Linz 2

Veröffentlicht am 16.06.2010 in Europa

Die Mitglieder des AK Labertal mit SPÖ-Landesvorsitzendem Josef Ackerl (Mitte)

Ausbau der Kontakte auf allen politischen Ebenen angeregt
Neben dem Besuch im KZ Mauthausen standen Gespräche mit der SPÖ-Führung in Linz auf dem Programm. Eingeladen hatte sie der oberösterreichische Landeshauptmannstellvertreter und SPÖ-Landesvorsitzende Josef Ackerl. Mit hochrangigen Mitgliedern der SPÖ-Landesführung diskutierten die Labertaler über Fragen der Parteientwicklung und Parteireform der sozialdemokratischen Partei in Bayern und Oberösterreich. Weiterhin informierten Experten der LINZ AG die Delegation aus den Gemeinden des Labertales über alle Details der Breitbandinitiative des Landes Oberösterreich.

Die bayerische Delegation wurde freundlichst empfangen und in einer bemerkenswerten Weise hofiert. SPÖ-Landesvorsitzender Josef Ackerl, die Linzer Abgeordnete Gertraud Jahn und die beiden Landesgeschäftsführer Christian Horner und Roland Schwandner informierten über die derzeit laufende Parteineuorganisation der oberösterreicher SPÖ und die GenossInnen aus dem Labertal erkannten viele Fragestellungen und Ergebnisse aus den Diskussionen der BayernSPD. „Viele Antworten auf die Herausforderungen der Zukunft decken sich mit den bayerischen Plänen, aber nicht alle! Besonders aufgefallen ist uns die intensive Kommunikation der Frage- und Lösungsansätze“, so Arbeitskreissprecher Rainer Pasta.

Auch hier boten sich die Labertaler an, den Wunsch der Oberösterreicher auf engere Zusammenarbeit in den Landes- , Bezirks- und Kreisstrukturen nach Bayern zu tragen. Von Seiten der Oberösterreicher wurde auch angeregt im Rahmen der Donau-Moldau-Initiative den Schulterschluss mit den Genossen in Tschechien zu wagen. Wir von Seiten des Arbeitskreises Labertal wurden angeregt mit den GenossInnen in OÖ und Tschechien weitere Kontakte auf Ortsvereinsebene zu knüpfen – hier werden vor allem Gemeinden ins Auge gefasst, die ins VIA NOVA-Projekt eingebunden sind und so thematisch an das Ziel das SPD-AK Labertal - die Weiterführung des Europäischen Pilgerweges VIA NOVA- angebunden sind.

Neben einer Führung durch das „Ars Electronica Center“ erfolgte auch ein Besuch bei der LINZ AG, wo sich die Vertreter aus der Region aktuelle Informationen über die Breitbandinitiative in den Gemeinden Oberösterreichs abholten.

 

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.