Landratskandidatin Ruth Müller zusammen mit SPD-Politiker*innen
Ein Plädoyer für den ländlichen Raum
Landratskandidatin Ruth Müller zusammen mit SPD-Politiker*innen
Ein Plädoyer für den ländlichen Raum
Bodenkirchen – Auf großes Interesse stieß die Podiumsdiskussion der Landrats-Kandidaten im Spirklhof in Bodenkirchen, die von Klaus Seisenberger organisiert worden war. Der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt, zahlreiche Besucherinnen und Besucher verfolgten die rund zweistündige Diskussion sogar im Stehen. Drei Themenblöcke bestimmten den Abend:
Landratskandidatin Ruth Müller stellte in der Diskussion vor allem die Bedeutung einer verlässlichen und wohnortnahen Gesundheitsversorgung heraus. Mit Blick auf das Krankenhaus Vilsbiburg betonte sie, dass es nicht nur darum gehe, wo ein Kind geboren werde, sondern auch wie. Der hebammengestützte Kreissaal – der einzige in ganz Niederbayern – sei für viele Frauen und Familien ein wichtiger Bestandteil eines guten Starts ins Familienleben. Gesundheit sei eines der höchsten Güter, für dessen Sicherstellung Politik Verantwortung trage – von der Geburtshilfe über die Notfallversorgung bis hin zur Schlaganfallversorgung.
Beim Thema öffentlicher Personennahverkehr hob Müller die Vorteile des MVV-Beitritts für die Region Vilsbiburg sowie die Erleichterungen durch das Deutschlandticket hervor. Gleichzeitig machte sie deutlich, dass die Erschließung des ländlichen Raums weiterhin eine Herausforderung bleibe. Hier sieht sie künftig auch Chancen durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz, um Angebote besser zu vernetzen: „Damit der Bus auch dann fährt, wenn man ihn braucht“.
In der Diskussion um Digitalisierung und Bürokratieabbau im Landratsamt sprach sich Müller dafür aus, Prozesse nicht einfach zu digitalisieren, sondern grundlegend neu zu denken. Aus ihrer langjährigen Berufserfahrung wisse sie, dass Mitarbeitende Verantwortung und Entscheidungsspielräume bräuchten, um Verfahren zu beschleunigen. Zugleich mahnte sie zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Digitalisierung im Hinblick auf Cybersicherheit, Spionage und den Krisen- und Katastrophenfall.
Müller dankte dem Organisator Klaus Seisenberger aus Bodenkirchen sowie dem Moderator Georg Soller von der Vilsbiburger Zeitung für die gelungene Veranstaltung.
Homepage SPD Landkreis Landshut
Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.
- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.
Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.
Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.
Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.
Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!
Vortrag 1: Langquaid Vortrag 2: Geiselhöring Vortrag 3: Rottenburg Vortrag 4: Straubing Vortrag 5: Aufhausen --------------------------------- Dröscher- Preis 2011 - "SPD erneuert sich" AK- Labertal erringt Platz 3 beim Bundesparteitag in Berlin Unterstützervideo I Unterstützervideo II Unterstützervideo III Unterstützervideo IV >Unser Wettbewerbsbeitrag: Wider das Vergessen - Zivilcourage heute Bilderimpressionen vom Stand der Labertaler SPD
Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.