Verbesserte Spätanbindung der Fahrgäste in Ostbayern lässt auf sich warten

Veröffentlicht am 05.10.2011 in Verkehr

Annette Karl: Letzter Zug ab München fährt schon um 21:09 Uhr nach Weiden

Keine allzu große Hoffnung für eine Verbesserung der Spätanbindung von Ostbayern an München und Nürnberg machte der Geschäftsführer der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG), Fritz Czeschka, in einem Antwortschreiben an die Oberpfälzer SPD-Landtagsabgeordnete Annette Karl. Sie hatte sich an die BEG mit der Bitte gewandt zu prüfen, inwieweit es möglich ist spätere Abfahrten ab Nürnberg und München in Richtung nördliche Oberpfalz anzubieten, da sie bei ihren regelmäßigen Fahrten immer wieder von Fahrgästen darauf angesprochen wird.

Aktuell fährt der letzte Zug ab München schon um 21:09 Uhr, welcher Weiden um 00:07 Uhr erreicht. Ab Nürnberg fährt der letzte Zug Richtung Weiden 22:53 Uhr. Die Besuche von Kulturveranstaltungen in den beiden Zentren sind damit nur mit Übernachtung oder bei Nutzung des eigenen PKWs möglich. Czeschka verweist in seinem Schreiben auf die hohen Kosten, welche eine entsprechende zusätzliche Verbindung bedeuten würde. Auch die
von Karl vorgeschlagene Verlängerung des mitternächtlichen Zuges von München über Regensburg hinaus bis nach Hof müsse aufgrund der nicht gestiegenen Bundesmittel für den Nahverkehr abgelehnt werden.

Karl will aber nicht locker lassen: „Zu gleichwertigen Lebensbedingungen in ganz Bayern gehört auch die Möglichkeit, kulturelle Veranstaltungen in München und Nürnberg besuchen zu können - ohne Auto. Ich werde darauf drängen, dass bei der Neuvergabe des Streckennetzes hier ein Angebot an die Bürgerinnen und Bürger gemacht wird."

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.