Unterstützung für die Eisenbahnfreunde Schierling

Veröffentlicht am 28.11.2010 in Veranstaltungen

Armin Buchner (3.v.li) und Renate Kuntze (2.v.li.), von der SPD
Marktratsfraktion, überreichten den symbolischen Scheck an die Schierlinger Eisenbahnfreunde. Mit im Bild MdL Reinhold Perlak (li)

SPD spendet an Ehrenamtliche
(rb) Im Rahmen des Sozial- und Ehrenamtsempfangs des SPD Ortsvereins Schierling lud die SPD Marktratsfraktion ein. Ortsvereinsvorsitzender und Fraktionssprecher Armin Buchner erklärte dass es sich die Marktratsfraktion zur Aufgabe gemacht hat großes Engagement von Ehrenamtlichen in der Gemeinde nicht nur mit Sonntagsreden zu loben, sondern auch aktiv zu unterstützen. Das dafür verwendete Geld stamme aus den Aufwandsentschädigungen der Fraktionsmitglieder. Die Wahl für die Zuwendung in Höhe von 150 Euro, die nach 2009 zum zweiten Male vergeben wurde, fiel heuer auf die Eisenbahnfreunde Schierling.

Damit wolle man, nach den Worten von Armin Buchner, das besondere Engagement der Initiative zum Erhalt der Bahnstrecke Eggmühl - Langquaid honorieren. „Ihr habt aus nichts was gemacht und mit eurem unermüdlichen Kampf die Strecke erhalten, die nachweislich ein Gewinn für die Region ist. Der touristische Betrieb läuft gut und die Bahnlinie hat einen großen Stellenwert in Hinsicht auf die Nachnutzung der Muna“, so Armin Buchner.

Auch der Festredner der Veranstaltung, MdL Reinhold Perlak, rühmte das Engagement von Ehrenamtlichen in einer Zeit „wo in den nachfolgenden Generationen das Gemeinschaftsverhalten merkbar nachlässt“. Deshalb sei ein sichtbarer Dank, wie diese Zuwendung, nicht nur weitere Motivation für diejenigen die etwas erhalten zum Weiterzumachen sondern auch Ansporn für andere selbst etwas zu tun. „Ehrenamt schafft jene Räume was wir als Heimat empfinden“, so der Landtagsabgeordnete. Der Sprecher der Eisenbahnfreunde, Wolfgang Treppesch, zeigte sich überaus erfreut über diese Unterstützung und bezeichnete es als eine besondere Ehre die man in dieser Form natürlich gut gebrauchen könne. So werde man das Geld für das Gleißmessgerät verwenden dass technisch überholt und neu geeicht werden muss.

 

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.