Uli Grötsch verkündet ersten Erfolg beim Netzausbau: Erdverkabelung im HGÜ-Bereich wird möglich

Veröffentlicht am 09.04.2014 in Presse

Gute Nachrichten erhielt der SPD-Bundestagsabgeordnete Uli Grötsch aus Weiden im Rahmen eines Gesprächs mit Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel in Berlin: „Sigmar Gabriel hat mir berichtet, dass es in den Gesprächen mit den Ministerpräsidenten der Länder zur Novelle des Erneuerbare—Energien-Gesetzes (EEG) gelungen ist, ein großes Anliegen von mir durchzusetzen: Die Erdverkabelung wird zukünftig auch im HGÜ-Bereich möglich – ich freue mich riesig“, so Grötsch.

„Mir war es von Anfang an ein Hauptanliegen, die Erdverkabelung auch außerhalb von Pilotprojekten durchzusetzen und so beim Netzausbau nicht ausschließlich auf den Bau von großen Strommasten angewiesen zu sein. Das ist jetzt gelungen!“, so Grötsch.

Bislang war die Erdverkabelung nur im Rahmen von Pilotprojekten und im Bereich bis 380kV möglich. Mit der nun erfolgten Einigung sei ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung getan, so Grötsch. Sollte die Gleichstrompassage Süd-Ost nicht verhindert werden können, so sei es zukünftig zumindest möglich, die Kabel in landschaftlich sensiblen Bereich unter der Erde zu verlegen, erklärt der SPD-Politiker.

Trotzdem sei ihm nicht nach Feiern zumute: „Jetzt müssen weitere Schritte folgen: Die Firma Amprion muss jetzt endlich damit beginnen, ausführlich und umfangreich zu informieren und die Menschen mit in die Planungen einzubeziehen. Ich bin nach wie vor nicht überzeugt, dass die Stromtrasse in der bislang geplanten Art und Weise kommen muss und fordere jetzt eine offene Kommunikation von Amprion“, so Grötsch.

Weiterhin stehe die Bayerische Staatsregierung in der Pflicht: „Wenn Seehofer keinen Strom aus anderen Bundesländern importieren will, muss er die Erzeugung vor Ort ermöglichen, bzw. seine Zusagen hinsichtlich Gaskraftwerken endlich einhalten und den Ausbau der regenerativen Energien beschleunigen, statt ihn zu bremsen“, so Grötsch.

Gemeinsam mit den Kollegen der Bayerischen SPD-Abgeordneten werde er weiter am Ball bleiben, so Grötsch. „Jetzt müssen auch Amprion und die CSU ihre Hausaufgaben machen, dann können wir was erreichen“, glaubt Grötsch. Er sei der Überzeugung, dass bei der Thematik ein überparteiliches Handeln zum Erfolg führe.

Grötsch sieht zahlreiche weitere Herausforderungen beim Ausbau des Stromnetzes. Die Schaffung der Möglichkeit der Erdverkabelung verbuchte er als ersten Erfolg, dem nun weitere folgen müssten. Seit Monaten setzt sich der Abgeordnete in Briefen und zahlreichen Fachgesprächen gemeinsam mit anderen SPD-Abgeordneten für die Erdverkabelung ein. Dieser Weg ist nun frei.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.