Uli Grötsch ist schockiert über die Pläne der US-Army fast 240 Stellen in Grafenwöhr, Vilseck und Hohenfels abzubauen

Veröffentlicht am 26.02.2014 in Presse

Bestürzt zeigte sich der SPD-Bundestagsabgeordnete Uli Grötsch aus Weiden über den durch die US-Army geplanten Abbau von Arbeitsplätzen der deutschen Zivilbeschäftigten an den Truppenübungsplätzen in Grafenwöhr, Vilseck und Hohenfels. „Die Zahl der deutschen Zivilbeschäftigten bei der US-Army steht aus meiner Sicht in engem Zusammenhang mit der Stationierung der US-Truppen und der Akzeptanz in der Bevölkerung.“ Die US-Army müsse dafür sorgen, dass sie auch weiterhin ein wichtiger Arbeitsgeber in der Region sei, so der SPD-Politiker. Die Bevölkerung habe sich über Jahre und Jahrzehnte hinweg mit dem Lärm durch den Übungsbetrieb abgefunden. Im Gegenzug sei auch die US-Army in der Verantwortung, ihren Teil für ein partnerschaftliches Miteinander zu leisten.

„Außerdem kritisiere ich die Informationspolitik der Verantwortlichen der US-Army. Noch am Freitag letzter Woche wurde der Umzug des 1st Battalion 214th Aviation Regimen von Landstuhl nach Grafenwöhr verkündet. Und nur eine Woche später kommt dann die Hiobsbotschaft“, reagiert Grötsch verwundert. „Ich habe mich bereits an die US-Botschaft mit der Bitte um Stellungnahme gewandt“, gibt der SPD-Abgeordnete bekannt. Seit vielen Jahren gäbe es ein ungeschriebenes Gesetz, wonach der Anteil der deutschen Zivilbeschäftigten bei 70% des gesamten Personals liegen soll, eben um die Akzeptanz in der Bevölkerung aufrecht zu erhalten. Durch die Streichung von 238 Stellen für deutsche Zivilbeschäftigte und die Aufstockung der Zahl der amerikanischen Zivilbeschäftigten um 53 Stellen werde diese bewährte Regelung aufgekündigt, zeigt sich Grötsch besorgt. „Ich freue mich über die Initiative des Grafenwöhrer Bürgermeisters Helmuth Wächter zur Einrichtung eines Runden Tisches mit allen Beteiligten. Ich werde selbstverständlich mit dabei sein, wenn es um die Rettung der Arbeitsplätze der deutschen Zivilbeschäftigten geht und zu gegebener Zeit auch deutliche Worte gegenüber den Verantwortlichen in der US-Army finden“, kündigt Grötsch an.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.