Uli Grötsch: Bundespolizei erhält mehr Geld

Veröffentlicht am 14.11.2014 in Presse

Die Bundespolizistinnen und -polizisten halten täglich ihren Kopf für die innere Sicherheit hin. Dafür muss die bestmögliche Ausrüstung garantiert werden. Dennoch fehlt es oft an Geld für ausreichend Schutzausrüstung, Einsatzbekleidung und die Anschaffung von Fahrzeugen. „Auch bei der Bundespolizeiinspektion Waidhaus brauchen wir eine Erneuerung und Verbesserung, nicht zuletzt des Fuhrparks, der bei der Schleierfahndung an der deutsch-tschechischen Grenze zum Einsatz kommt. Eine angemessene Motorisierung der Fahrzeugflotte ist gerade für die Fahndung an der Binnengrenze von zentraler Bedeutung“, weiß Bundestagsabgeordneter Uli Grötsch.

Der Schutz der Gesundheit unserer Beamtinnen und Beamten darf nicht an fehlenden finanziellen Mitteln scheitern. Nachdem die Bundespolizei in den letzten Jahren immer weiter kaputtgespart wurde, konnten in den Haushaltsverhandlungen für 2015 im Deutschen Bundestag zusätzliche Mittel in Höhe von insgesamt 20 Millionen Euro für die Sachausstattung, sowie zusätzliche Stellen und endlich auch Bundesmittel für deutlich mehr Beförderungen eingestellt werden“, zeigt sich der Waidhauser Abgeordnete erleichtert.

 „Die Verbesserungen bei der Bundespolizei sind ein klares Plus für die innere Sicherheit. In den nächsten Jahren werden wir uns als SPD weiterhin für eine vernünftige Ausstattung einsetzen: Die Bundespolizei darf nicht Opfer einer imaginären schwarzen Null werden“, so der Innenpolitiker Grötsch.

Hintergrund:

Die Bundespolizistinnen und -polizisten erhalten jetzt über den unzureichenden Regierungsentwurf des Bundeshaushalts hinaus zusätzliche Mittel in Höhe von 20 Millionen Euro für eine bessere Ausstattung, vor allem für Körperschutz und Dienstbekleidung, und für nötige Neubeschaffungen von ca. 120 Fahrzeugen. Zudem wird das laufende Stellenhebungsprogramm um weitere 181 Hebungen erweitert, um den Beschäftigten im mittleren Polizeivollzugsdienst und in der Verwaltung Perspektiven zu geben. Auch wird die Inspektionsleiterebene verantwortungsgerecht besetzt werden. Dazu kommen noch 405 neue Stellen im Objektschutz, an Flughäfen und im Auslandspersonenschutz.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.