25.01.2017 in Presse von SPD Bezirk Oberpfalz

Ismail Ertug als verkehrspolitischer Sprecher der sozialdemokratischen Fraktion im Europäischen Parlament bestätigt

 

Ich bedanke mich für die Wiederwahl zum verkehrspolitischen Sprecher der sozialdemokratischen Fraktion im Europäischen Parlament. Ich werde in den kommenden zweieinhalb Jahren alles daran setzen, das in mich gesetzte Vertrauen meiner Kolleginnen und Kollegen zurückzuzahlen", so der oberpfälzer SPD-Europaabgeordnete Ismail Ertug.

25.01.2017 in Presse von SPD Bezirk Oberpfalz

Oberpfälzer Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder und Uli Grötsch treffen die neue BAMF-Präsidentin in Berlin

 
MdB Marianne Schieder, zukünftige BAMF-Präsidentin Jutta Cordt und MdB Uli Grötsch

Wenige Tage vor ihrem offiziellen Amtsantritt am 1. Februar 2017 stellte sich die neue Präsidentin des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF), Jutta Cordt, den Oberpfälzer SPD-Abgeordneten Schieder und Grötsch vor.

24.01.2017 in Presse von SPD Bezirk Oberpfalz

Schulz ist das richtige Signal und die richtige Person!

 

"Eine gute Entscheidung für Deutschland, aber auch für Europa", kommentiert der Amberger SPD-Europaabgeordnete Ismail Ertug die Neuigkeiten.

21.01.2017 in Allgemein

Polenkinderlager Laberweinting

 

„Rosalie“ ein Stück dunkle Ortsgeschichte (Münchner Abendzeitung)

Ein wunderbarer Roman über die erste Liebe, Schatten der Vergangenheit und das leben als Jugendlicher in einer ländlichen Gesellschaft Ende der achtziger Jahre. Berni Mayer zeichnet in "Rosalie" das Bild einer bayerischen Dorfjugend in den Achtzigerjahren, das seinem eigenen Aufwachsen nicht unähnlich sein dürfte: Zwei Teenager kommen einander näher und machen gemeinsam einen grausigen Fund im örtlichen Wasserschloss – und entdecken etwas noch Grausigeres, das tief in die dunkle Vergangenheit des Dorfes hineinreicht und über das die Dorfbewohner schweigen. So kommt zur Liebes- auch ein Stück Lokalgeschichte. Denn die Geschichte, die hinter diesem Toten steckt, führt tief hinein in die Vergangenheit und offenbart die Verstrickung der alteingesessenen Dorfbewohner in ein sorgfältig verdrängtes NS-Verbrechen. Am Ende müssen Konstantin und Rosalie sich entscheiden: für jeweils eine Seite und für oder gegen das Schweigen. Zusammen führen sie dem Dorf vor Augen, welch menschenverachtenden Zweck das Schloss während des Dritten Reiches hatte.

Einzelheiten über das NS-„Polenkinderlager“ in Laberweinting sind erst vor wenigen Jahren durch den SPD-Arbeitkreis Labertal an die Öffentlichkeit gelangt („Die toten Engel von Laberweinting“). Die Säuglinge von osteuropäischen Zwangsarbeiterinnen sollten in diesem Lager „verwahrt“ werden – und kamen dabei dutzendfach ums Leben. Berni Mayer verankert seine Provinzgeschichte durch diesen Hintergrund hart in der Realität.

Dazu Berni Mayer: „Die vergessene Geschichte eines Massenmords, ein vertuschtes und  verschlamptes NS-Verbrechen. Die Nachforschungen dazu (die vom SPD-Arbeitskreis Labertal vorgenommen wurde) habe ich mehr oder minder versehentlich vor ein paar Jahren angestoßen, nachdem ich bei einer Recherche über Nazi-Erziehungsheime auf einer Website die Karte unserer Umgebung entdeckte, meinen Vater anrief und fragte, ob er was weiß. Das war der erste Dominostein, und bis heute fallen noch ein paar vereinzelte deswegen um“.

Bernhard Berni Mayer

wurde 1974 in Mallersdorf geboren, wuchs im benachbarten Grafentraubach auf und lebt heute mit seiner Familie in Berlin. Er war Online-Chefredakteur der Musiksender MTV und Viva, er ist Musiker, Blogger und Übersetzer. 2012 bis 2014 erschien seine dreibändige Krimireihe um den arbeitslosen Musikjournalisten und Detektei Erben Max Mandel (Heyne Hardcore). ›Rosalie‹ ist sein literarisches Debüt.

Den Roman „Rosalie“ von Berni Mayer gibt es überall im Buchandel

Die Dokumentation „Die toten Engel von Laberweinting“ kann für einen Unkostenbeitrag von 6 Euro beim SPD-AK Labertal unter rainer.pasta@freenet.de bestellt werden.

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20.01.2017 in Presse von SPD Bezirk Oberpfalz

Soziale Rechte in Europa stärken

 

Die Europäische Säule sozialer Rechte soll das Leben der Menschen in Europa spürbar verbessern - und das Europaparlament hat dafür am Donnerstag, 19. Januar, wichtige Voraussetzungen geschaffen. So haben die Abgeordneten einen Initiativantrag zur Sozialen Säule verabschiedet, der die Erwartungen an das Paket anhand konkreter Punkte feststeckt. Darunter sind zum Beispiel eine Richtlinie zu gerechten Arbeitsbedingungen auch für neue, prekäre und digitale Beschäftigungsverhältnisse und eine Kindergrundsicherung für alle Kinder, die in Armut leben, damit sie Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung haben.

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.