Trinkwasser muss in kommunaler Hand bleiben

Veröffentlicht am 17.07.2012 in Umwelt

SPD-Kreisverbände besuchen Zweckverband Wasserversorgung in Aham mit MdB Florian Pronold

Gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten MdB Florian Pronold steht für die beiden SPD-Kreisverbände Landshut und Dingolfing ein Besuch beim Wasserwerk des Zweckverbands Kommunale Wasserversorgung Mittlere Vils am 19. Juli um 14.00 Uhr im Terminkalender.

Der Zweckverband Mittlere Vils wurde am 30. April 1964 von den Gemeinden Steinberg, Poxau und Griesbach gegründet. Heute sind die Gemeinden Aham, Dingolfing, Frontenhausen, Gottfrieding, Gerzen, Mamming, Marklkofen und Reisbach im Zweckverband Mitglied. Die EU-Kommission will mit ihrem Richtlinienpaket zu Vergaberecht und Dienstleistungskonzessionen öffentliche Aufgaben dem Wettbewerb aussetzen. Die Sozialdemokraten wollen keine weitere Liberalisierung der Wasserversorgung und befürchten, dass die strengen Qualitätsanforderungen, denen das Lebensmittel Wasser unterliegt, im wahrsten Sinne des Wortes "verwässert" werden. Die Trinkwasserversorgung muss in kommunaler Hand bleiben und darf nicht zu einer beliebigen Handelsware verkommen.

Anmeldungen für die Besichtigung beim Wasserzweckverband sind möglich beim Kreisvorsitzenden der SPD Dingolfing-Landau, Bernd Vilsmeier unter Tel. 0174/9618039.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.