SPD und AWO gemeinsam gegen Sozialabbau

Veröffentlicht am 09.09.2010 in Soziales

MdL Dr. Thomas Beyer (Mitte) mit den beiden SPD-Fraktionsvorsitzenden aus Stadt und Landkreis Landshut

SPD-Fraktionsvorsitzende aus Stadt und Landkreis Landshut, Robert Gewies und Ruth Müller beim AWO-Familienfest in Landshut mit MdL Dr. Thomas Beyer

Beim AWO-Familienfest der AWO Niederbayern-Oberpfalz waren auch Stadtrat Robert Gewies und Kreisrätin Ruth Müller - beide Fraktionsvorsitzende - mit von der Partie. Die beiden Kreisvorsitzenden Hedi Pable und Dietmar Franzke begrüßten im Rahmen des Familien-Sommerfestes ganz besonders MdL Dr. Thomas Beyer, Landesvorsitzender der AWO und stv. Landesvorsitzender der bayerischen SPD.

Dr. Thomas Beyer kritisierte die Sparbeschlüsse der Bundesregierung, die zutiefst unsozial seien und völlig einseitig Geringverdiener und hilfebedürftige Bürger belasten würden.

Die Sparpläne mehren die Kinderarmut, fördern Lohnarmut und führen zu Altersarmut, erläuterte Dr. Thomas Beyer. Gemeinsam müsse man daran arbeiten, die Spaltung zwischen Arm und Reich in unserer Gesellschaft zu überwinden.

Die Bundesregierung will von den rund 80 Milliarden Euro, die in den nächsten 4 Jahren eingespart werden sollen, rund 40 Prozent allein im sozialen Bereich kürzen: Ausgerechnet an der Förderung von Arbeitslosen wird gespart und für sie werden keine Rentenbeiträge mehr bezahlt. Auch sollen gerade die Hartz IV Empfänger kein Elterngeld mehr bekommen und zudem werden die Versicherten der Gesetzlichen Krankenkassen überproportional belastet. "Dabei leben jetzt schon viel zu viele Bürger in unserem reichen Land in Armut oder sind von Armut bedroht, darunter alleine 2,4 Millionen Kinder", so Dr. Thomas Beyer.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.