

Die niederbayerischen Delegierten der SPD verabschiedeten am Sonntag in Berlin ihr Regierungsprogramm für die Bundestagswahl. Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier stellte in einer kraftvollen Rede die Ziele der SPD vor. Arbeit und Wachstum zusammenzuführen, das könne die Sozialdemokratie leisten, stellte Steinmeier fest. „Arbeit sei besser als Insolvenz“ – es gehe darum, aus der Krise einen Aufbruch zur Demokratie zu machen, der die gesamte Gesellschaft erreiche. Gemeinsam kämpfe man für eine Zeit, in der Kinder eine Chance hätten und in der Bildung und Betreuung von der Kinderkrippe bis zum Studium kostenfrei sei. Im Bereich der Arbeitswelt stehe man für einen gesetzlichen Mindestlohn, damit die Arbeit der Menschen auch respektiert werde und für einen Erhalt der Mitarbeiterbestimmung. Und man kämpfe für eine neue Energiepolitik, die die erneuerbaren Energien als Jobmotor begreife und Atomkraft ersetze. Der weltweite Frieden könne durch den Eintritt in ein atomwaffenfreies Zeitalter gesichert werden, machte Steinmeier deutlich. Die beiden Kreisvorsitzenden aus den Landkreisen Landshut und Kelheim, Ruth Müller und MdL Johanna Werner-Muggendorfer werden in ihren Ortsvereinen in den nächsten Wochen das Parteiprogramm der SPD vorstellen und diskutieren. „Schwarz-Gelb dürfe keine Chance haben, denn die marktradikale Ideologie, die uns in diese Krise geführt habe, dürfe nicht wieder die Antwort auf die Krise sein“, stellte Muggendorfer fest. Die SPD sei die Partei für die Arbeit und stehe für Teilhabe und Chancen für viele, zog Ruth Müller das Resümee aus dem Parteitag.
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Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.
- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.
Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.
Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.
Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.
Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!
Vortrag 1: Langquaid Vortrag 2: Geiselhöring Vortrag 3: Rottenburg Vortrag 4: Straubing Vortrag 5: Aufhausen --------------------------------- Dröscher- Preis 2011 - "SPD erneuert sich" AK- Labertal erringt Platz 3 beim Bundesparteitag in Berlin Unterstützervideo I Unterstützervideo II Unterstützervideo III Unterstützervideo IV >Unser Wettbewerbsbeitrag: Wider das Vergessen - Zivilcourage heute Bilderimpressionen vom Stand der Labertaler SPD
Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.