SPD-Linie mit einstimmigem Votum im Wirtschaftsausschuss voll bestätigt

Veröffentlicht am 20.04.2012 in Landespolitik

Annette Karl sieht nach Einschwenken von CSU und FDP Novelle zur Landesentwicklung auf gutem Weg

Die Expertin der SPD-Landtagsfraktion für Landesentwicklung, Annette Karl, sieht die Linie der SPD durch den einstimmigen Beschluss in der heutigen (19. April) Sitzung des Wirtschaftsausschusses im Landtag bestätigt und freut sich: "Zu 100 Prozent sind CSU und FDP mit ihren Änderungsanträgen zum Landesplanungsgesetz auf unsere Linie eingeschwenkt. Buchstäblich auf den letzten Drücker haben die schwarz-gelben Regierungsparteien erkannt, dass die Landesplanung auch die Bereiche Bildung und Gesundheit umfassen muss, wenn tatsächlich die Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse das Ziel sein soll."

Karl sieht damit jetzt die Chance, die Novelle zum Landesentwicklungsprogramm auf einen vernünftigen Kurs zu bringen. Die SPD hatte dies seit Vorlage des Gesetzentwurfes der Staatsregierung im Januar angemahnt und entsprechende Änderungsanträge gestellt. Noch vergangene Woche hatte der zuständige Minister Martin Zeil (FDP) das Anliegen der SPD in einem Zeitungsinterview ("Der Neue Tag") brüsk abgelehnt und in der Begründung seine abgrundtiefe Unkenntnis vom Sinn und Zweck von Landesplanung offenbart. Eine Fachkonferenz der SPD-Landtagsfraktion und alle Stellungnahmen der Verbände hatten deutlich gemacht, wie isoliert der Wirtschaftsminister mit seiner Position der Deregulierung um jeden Preis ist.

"Es ist gut und dient der wichtigen Sache, dass sich CSU und FDP von unseren Argumenten haben überzeugen lassen und nun den von uns eingeforderten Weg der Vernunft mitgehen", freut sich Annette Karl. "Zwar hat es mal wieder gedauert, bis dieser Erkenntnisgewinn zur Reife kam. Aber: Besser spät als nie!"

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.