SPD-Kreisverband blickt auf 40 Jahre zurück

Veröffentlicht am 05.05.2012 in Kreisvorstand

Peter Barteit wird zum Ehrenvorsitzenden ernannt - MdB a. D. Bruni Irber wird die Laudatio halten

Vor vier Jahrzehnten entstand im Zuge der Gebietsreform der neue Großlandkreis Landshut. Von vileen politischen Kräften aus allen politischen Lagern, besonders in den Gebieten Rottenburg und Vilsbiburg, die damals ihre Kreissitze einbüßten, wurde diese Entwicklung teilweise erbittert bekämpft.

Letztlich blieb jedoch den Parteien und mit ihnen auch der SPD nichts anderes übrig, als sich zur Landkreiswahl des Jahres 1972 in den neuen Landkreisgrenzen zu formieren. Dabei war in der ersten Zeit ein noch stark ausgeprägtes Gebietsdenken nicht zu übersehen.

Dass sich die Zusammenarbeit im Landkreis im Lauf der Jahre jedoch zu einem ganzheitlichen Denkansatz zum Wohle aller Kommunen gewandelt hat, ist nicht zuletzt den in den vier Jahrzehnten verantwortlichen politischen Akteuren zu verdanken

In einer öffentlichen Festveranstaltung am Sonntag um 17.00 Uhr in der Volkshochschule Vilsbiburg blickt die Landkreis-SPD auf die bewegte Zeit zurück. Zeitzeugen wie der frühere Vilsbiburger Bürgermeister Josef Billinger und langjährige SPD-Fraktionsvorsitzende im Landshuter Kreistag berichten von schwierigen Entwicklungen und interessanten Abläufen.

Daneben werden die vor 40 Jahren der SPD beigetretenen Mitglieder ausgzeichnet. Bei dieser Gelegenheit wird auch der ehemalige Kreis- und Fraktionsvorsitzende Peter Barteit zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.