SPD in der Bildungspolitik auf dem richtigen Weg

Veröffentlicht am 01.02.2010 in Bildung

Bessere Bildung für alle
© BayernSPD

Fachgespräch bestätigt bildungspolitische Forderungen - mehr Bildungschancengleichheit für Bayern durch BAföG

"Anlässlich des öffentlichen Fachgespräches zum Thema "Herausforderungen bei der Umsetzung des Bologna-Prozesses" im Ausschuss für Bildung und Forschung haben die Sachverständigen in ihren Stellungnahmen bestätigt, dass die SPD-Fraktion mit ihrem ,Pakt für Studienqualität und gute Lehre' die richtigen Forderungen stellt, um die Situation der Studierenden an den Hochschulen zu verbessern", freut sich die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Landesgruppe Bayern, MdB Marianne Schieder.

Zwar seien in erster Linie die Hochschulen und die Länder in der Pflicht, die neuen Bachelor- und Masterstudiengänge durch eine flexiblere Umsetzung studierbar und berufsqualifizierend zu machen. Daneben müssten aber auch Studienbedingungen, Beratungsangebote und Betreuungsrelationen verbessert werden. Zudem müssten die Studierenden von ihrer sozialen und finanziellen Situation her in der Lage sein, das Studium erfolgreich absolvieren zu können. Dies alles koste Geld. Deshalb fordert die SPD die Bundesbildungsministerin auf, die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung zu stellen.

"Wir schlagen einen Bund-Länder-Studienpakt vor, bei dem in drei Jahren mindestens drei Milliarden Euro für mehr Personal, eine bessere soziale Infrastruktur und einen Wettbewerb für gute Lehre investiert werden. Der Bund sollte 90 Prozent der Kosten tragen, damit der Pakt schnell realisiert werden kann", so die SPD-Abgeordnete.

Darüber hinaus sei zur weiteren Erhöhung der Bildungschancengleichheit unabdingbar, beim BAföG die Bedarfssätze um mindestens drei Prozent sowie die Freibeträge um zehn Prozent zu erhöhen, um noch mehr Menschen fördern zu können und ihnen ein Studium zu ermöglichen. Damit könne man erheblich mehr bewirken, als mit einem sozial ungerechten Stipendienprogramm für 100.000 privilegierte Studenten, so wie die Bundesregierung es derzeit plane. "Gerade für Bayern, wo die Bildung im Vergleich zu allen anderen Bundesländern am stärksten von der sozialen Herkunft abhängig ist, wäre die Ausweitung des BAföG ein gewinnbringender Schritt", fordert Marianne Schieder.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.