SPD für ein fortschrittliches Gymnasium

Veröffentlicht am 23.07.2011 in Kreistagsfraktion

Kreistagsfraktion unterstützt Projektgruppe zur Umsetzung der Energiewende

„Damit die Neuausrichtung der Erzeugung und des Verbrauchs von Energie in die Zukunft wirkt und nicht unter dem nachlassenden Schock der Katastrophe von Japan langsam im Tagesgeschäft versandet, braucht der Landkreis Landshut die optimale strategische Ausrichtung.“

So begründete Fraktionsvorsitzende Ruth Müller die Forderung nach einer Projektgruppe, in der auch Vertreter von gesellschaftlich relevanten Gruppen vertreten sein sollten. Diese brauche man nicht nur zur Einbringung fachlich fundierter Vorschläge sondern auch zur Umsetzung neuer Konzepte. Man müsse auch hier aus Betroffenen Beteiligte machen. Stellvertretende Landrätin Christel Engelhard ergänzte, würde man den Umweltausschuss belassen und um den Kreis der Experten ergänzen, entstünde ein zu großes Gremium das nach allen Erfahrungen nicht zu einer erfolgreichen Arbeit in Detailfragen in der Lage sein würde. Sehr wichtig sei nach Auffassung von Kreisrat Peter Barteit wegen der dort bereits bestehenden Strukturen in dieser Frage die Zusammenarbeit mit der Stadt Landshut. Besonderer Wert solle auch auf den Aspekt der Speicherung von Energie gelegt werden, da die regenerativen bekanntermaßen erheblichen natürlichen Schwankungen unterlägen.

Auf den Neubau des Gymnasiums ging Kreisrat Gerhard Babl aus der Sicht eines Mitgliedes des Hochbauausschusses ein. Vom Grundsatz her müsse man hier in die Zukunft gerichtet planen, um auch die Voraussetzungen fortschrittlicher Lernformen anbieten zu können. Den jetzt aktuellen Kostenrahmen mit rund 34 Millionen Euro empfindet der Veldener Bürgermeister als angemessen. Den vagen Schätzungen, die seinerzeit dem Bürgerentscheid zugrunde lagen und nur bei etwa der Hälfte der jetzt benötigten Mittel gelegen seien, solle man heute nicht mehr nachtarocken. Allerdings müsse bei der dem Kreistag vorliegenden Kostenberechnung auch tatsächlich der „Deckel auf dem Topf“ gehalten werden. Die Einhaltung des nunmehr zur Diskussion stehenden Kosten- und Zeitrahmens erfordere ein hohes Maß an Kreativität, nicht nur bei den planenden Akteuren.

Die ungebremste Erweiterungswelle bei den Realschulen des Landkreises nahm Kreisrat Franz Göbl zum Anlass, eine Neugründung für den südwestlichen Landkreisteil zu fordern. Dazu sei kein Neu- oder Erweiterungsbau erforderlich. Leer stehende Hauptschulkapazitäten ließen sich aufgrund einer verfehlten Schulpolitik der bayerischen Staatsregierung im Raum Buch, Vilsheim, Altfraunhofen, Tiefenbach und Eching mühelos finden. Darüber hinaus würde der Landkreis seinen jungen Bürgern viel Zeit und sich selber erhebliche Summen bei der Schülerbeförderung sparen, so der Bucher Bürgermeister in seiner Vorausschau.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.