SPD-Europaabgeordneter Ismail Ertug begrüßt die Aufforderung des Parlaments an Rat und Kommission, die Genmaissorte Pion

Veröffentlicht am 16.01.2014 in Presse

MdEP Ismail Ertug © Europäisches Parlament 2010

"Auch wenn beim Zulassungsverfahren die Mitgliedstaaten und die Kommission das letzte Wort haben, haben wir in der heutigen Abstimmung ein deutliches Zeichen gegen den Anbau von GVO-Pflanzen gesetzt", freut sich der oberpfälzer SPD-Europaabgeordnete Ismail Ertug über das Ergebnis.

Studien der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) haben gezeigt, dass Schmetterlinge, die mit Pollen der Maissorte Pioneer 1507 in Berührung kommen, großer Gefahr ausgesetzt sind. Darüber hinaus ist die Anpflanzung dieses GVO-Mais vor allem deshalb bedenklich, da er auf den Einsatz des Herbizids Glufonsinat angewiesen ist, welches als fortpflanzungsgefährdend gilt und dessen Einsatz auch nach 2017 nicht genehmigt werden soll.

"Die langfristigen Effekte, welche der Anbau und Konsum von GVO auf Menschen und Umwelt haben können sind uns noch nicht ausreichend bekannt. Daher stehen die Regierungen der Mitgliedstaaten und die Kommission in der Pflicht, die EU-Bürger vor möglichen Risiken zu schützen", so Ertug abschließend.

Hintergrund: Zuletzt wurde in der EU 2010 eine gentechnisch veränderte Pflanze, die Amflora-Kartoffel, für den Anbau zugelassen. Der Europäische Gerichtshof ordnete jedoch im Dezember 2013 an, dass die Gen-Kartoffel vom Markt genommen werden muss. Die einzige andere GVO-Pflanze, deren Anbau in der EU zugelassen ist, ist die Maissorte Monsanto MON 810. Die Erneuerung der Zulassung für diese Maissorte ist jedoch seit Jahren ausständig.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.