Der neu gewählte SPD-Bundestagsabgeordnete Uli Grötsch aus Waidhaus hat in der ersten Plenumswoche des Deutschen Bundestages als eine der ersten „Neuen“ bereits seine Jungfernrede gehalten. „Aufgeregt war ich nicht, aber voller Erwartung, in diesem Hohen Hause sprechen zu dürfen“, schildert Grötsch den Moment. „Zumal es um eine Herzensangelegenheit wie die doppelte Staatsbürgerschaft ging“, ergänzt Grötsch.
Der SPD-Politiker lobte in seiner ersten Rede die vereinbarte Abschaffung des Optionszwangs für hier geborene Jugendliche und setzte sich für eine Modernisierung des Staatsangehörigkeitsrechts ein, sodass auch diejenigen Menschen, die hier dauerhaft leben, in den Genuss der doppelten Staatsbürgerschaft kommen. „Gerade im Vergleich mit unseren europäischen Nachbarn sind wir diesbezüglich nicht auf der Höhe der Zeit“, kritisierte der SPD-Innenpolitiker die bisherigen Regelungen.
Das Video von der ersten Rede kann unter www.uli-groetsch.de angesehen werden.