SPD-Bundestagsfraktion lädt Weidener Betriebsräte zur Betriebsrätekonferenz nach Berlin ein

Veröffentlicht am 28.09.2014 in Presse

V.l. Josef Bock, Helmut Meindl, Sandra Koller, Uli Grötsch MdB, Karl-Heinz König

„Wir wollen schlechte Arbeitsbedingungen bekämpfen. Gemeinsam mit den Betriebs- und Personalräten wollen wir dieses Ziel erreichen. Deshalb ist es so wichtig uns mit ihnen auszutauschen und über gute Arbeit zu sprechen.“, erklärt der Weidener Bundestagsabgeordnete Uli Grötsch im Rahmen der diesjährigen Betriebs- und Personalrätekonferenz der SPD-Bundestagsfraktion. Rund 260 Betriebs- und Personalräte, darunter auch drei Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Weiden, diskutierten u.a. mit der Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles unter dem Motto „Arbeit wertschätzen“ über Mindestlohn, Bekämpfung der Leiharbeit, Stärkung der Tarifautonomie und Missbrauch von Werkverträgen.

Die stellvertretende Betriebsratsvorsitzende der Constania Hueck Folien GmbH & Co. KG Sandra Koller aus Pirkmühle, der Vorsitzende des Wahlvorstandes ATU Helmut Meindl aus Weiden und Josef Bock vom DBG Weiden/Neustadt nahmen auf Einladung von Grötsch an der Konferenz teil. Im Gespräch mit dem Abgeordneten kam es ihnen vor allem darauf an, die Situation bei ATU in Weiden und die dort laufenden Vorbereitungen für die Betriebsratswahl zu schildern. "Ich freue mich über die große Zahl von Kolleginnen und Kollegen, die sich im Betriebsrat engagieren wollen", sagte Betriebsrat und DGB-Kreisvorsitzender Josef Bock. Grötsch gaben sie mit auf den Weg, dass die Stärkung der Arbeitnehmervertretung auch künftig ein zentrales Anliegen sozialdemokratischer Politik sein müsse. Grötsch versicherte, dass dies auch weiterhin weit oben auf der Agenda der SPD-Bundestagsfraktion stehen werde.

„Wir werden nicht aufhören uns mit aller Kraft für gute Arbeit einzusetzen“, versprach Grötsch den Vertretern seines Wahlkreises. Als nächstes stehe die Bekämpfung des Missbrauchs von Leiharbeit und Werkverträgen auf der Agenda der Großen Koalition. Damit soll „der Zweiklassengesellschaft in Betrieben ein Riegel vorgeschoben werden“, betont der SPD-Politiker.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.