Solidarität mit den streikenden AsylbewerberInnen

Veröffentlicht am 07.07.2016 in Presse

Die Jusos Oberpfalz erklären sich solidarisch mit den streikenden AsylbewerberInnen im Regensburger Dom. Die JungsozialistInnen setzen sich seit Jahren für ein menschenwürdiges Asylrecht ein. „Wir sind mit den jüngsten Entscheidungen des Bundestags zur  Ausweitung der sogenannten ‚sicheren Herkunftsstaaten‘ nicht einverstanden. Das Menschenrecht auf Asyl wird damit ausgehöhlt“, verdeutlicht die Juso-Bezirksvorsitzende Carolin Wagner.

„In vielen südosteuropäischen Staaten leben insbesondere Sinti und Roma unter katastrophalen Bedingungen. Sie werden systematisch diskriminiert, indem ihnen etwa der Zugang zum Bildungs-, Arbeits- und Gesundheitssystem erschwert wird. Sie leben in zugemüllten Slums ohne Hoffnung auf ein Leben in Würde“, so Wagner weiter. Die Jusos Oberpfalz wissen: Auch homosexuelle Menschen werden in vielen dieser Länder massiv diskriminiert. In Mazedonien kam es beispielsweise immer wieder zu homophoben Übergriffen und Attacken gegen LGBTI-Einrichtungen sowie zu homophober Hetze durch die dortigen Medien und sogar durch  mazedonische Politiker. „Den Menschen aus diesen Ländern muss eine individuelle Prüfung ihres Asylantrags zustehen. Die Aktion im Dom zeigt deutlich, wie verzweifelt diese Menschen sind. Wir fordern einen Kurswechsel in der deutschen Asylpolitik und erklären uns mit den AsylbewerberInnen im Regensburger Dom hiermit solidarisch“, stimmt auch der stellvertretende Vorsitzende der Jusos Oberpfalz, Peter Strahl, zu.

 

Homepage SPD Bezirk Oberpfalz

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.