Seehofer belegt: Zum neuen Schuljahr wird’s nicht besser

Veröffentlicht am 14.09.2010 in Bildung

Nur die BayernSPD hat ein Konzept für ein zukunftsfähiges Bildungswesen in Bayern: die Gemeinschaftsschule

Ministerpräsident Seehofers Rede zur Bildungspolitik anlässlich der Einführung der neuen Mittelschule ist eine einzige Enttäuschung für Bayerns Schulen", stellt der Vorsitzende des Bildungsausschusses im Landtag, SPD-Bildungsexperte Hans-Ulrich Pfaffmann, fest.
Seehofers Botschaft von gestern lautete: Die Schwarzen und die Gelben machen weiter wie bisher. Der laut Seehofer angesagte bayerische Weg, die individuelle Förderung, ist eine CSU/FDP Nullnummer. Ohne kleinere Klassen, ohne zusätzliche Lehrer und Lehrerinnen, ohne einen schnellen Ausbau der Ganztagsschulen, ohne den bedarfsgerechten Einsatz Schulsozialarbeit und Schulpsychologie und ohne eine Entlastung der Eltern von den Schulkosten wird es keine individuelle Förderung und somit
keine Bildungsgerechtigkeit geben. Dazu sagte Seehofer kein einziges Wort.
Pfaffmann schätzt ein: „Die neue Mittelschule wird keinen Erfolg haben. Sie ist nichts anderes als 'alter Wein in neuen Schläuchen'.

Die Kosten werden auf die Kommunen verlagert, der Schulbustourismus wird gefördert, kleinere Schulstandorte werden mangels ausreichender Finanzierung schließen müssen, ein vernünftiges pädagogisches Konzept fehlt komplett."Außerdem, so Pfaffmann, zeigt die CSU/FDP erneut auf, dass sie sich einer modernen europäischen
Schulentwicklung völlig verschließen will. „Die Absage an die Entwicklung neuer Schulkonzepte wie zum Beispiel die Gemeinschaftsschule in Ganztagsform zeigt auf, dass die CSU allein aus parteitaktischen Gründen Bildungspolitik macht – und die FDP macht entgegen ihren Wahlversprechungen mit."

Die BayernSPD ist vorbereitet auf die Zukunft, auf ein moderneres und gerechteres Schulsystem - hier klicken

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.