Die Roten Radler im Labertal

Veröffentlicht am 14.09.2010 in Veranstaltungen

WIR bleiben BUNT:v. l., Hubert Wittmann (SPD Aufhausen), Johanes Faden (SPD Geiselhöring), Reinhold Perlak (MdL), Markus Rinderspacher (MdL), Rainer Pasta (AK Labertal)

Schlußspurt der ROTEN RADLER
Hubert Wittmann puschte Markus Rinderspacher

Markus Rinderspacher, der Vorsitzende der SPD Landtagsfraktion, machte auf seiner Radtour durch Bayern am Sonntag Station im Labertal. Die Gelegenheit einen hochrangigen Vertreter der Bayern SPD im Labertal begrüßen zu können ließen sich viele SPD Mitglieder nicht entgehen. So radelte zum Beispiel der Arberradmarathon erfahrene Aufhausener SPD Ortsvereins Vorsitzende Hubert Wittmann Markus Rindespacher von Aufhausen nach Geiselhöring entgegen. Wittmann: “Nach Florian Pronold vor zwei Wochen am Bartholomäus Markt in Aufhausen ist Markus Rindespacher noch mal ein echtes Highlight für die Region Labertal. Mich freut es, dass wir hier vor Ort von unserer Parteispitze war genommen werden!“

In Geiselhöring sprachen der Geiselhöringer SPD Vorsitzenden Johannes Faden und MdL Reinhold Perlak Grußworte. Johannes Faden stellte, auch mit Blick auf die Debatte um Sarrazin fest, wie wichtig Integration für ein gutes und friedliches Miteinander der Kulturen in Geiselhöring ist. Mit einer T- Shirt Aktion will die SPD in Geiselhöring auf rechtes Gedankengut hinweisen, das Integrationsbemühungen entgegensteht. Gedankengut, wie es auch von einem Versandhandel in Geiselhöring verbreitet wird. Je ein T Shirt bekamen Markus Rinderpacher und Reinhold Perlak überreicht.

Weiter ging es dann mit der Radltour unter der Führung des SPD Vorsitzenden von Mallersdorf Pfaffenberg Martin Kreutz nach Mallersdorf. Dort stand ein Besuch der Klosterbrauerei unter Leitung von Sr. Doris auf dem Programm. Dazu musste sich aber der Tross der Radler noch auf den Klosterberg hinauf quälen. Bei diesen letzten Metern, die einigen weniger trainierten Radlern wie eine Bergankunft der Tour der France vor kamen, überraschte Markus Rinderpacher alle mit einem kraftvollen Antritt. Rinderspacher, der als einer der letzten in Geiselhöring gestartet war, kommentierte seinen Schlussspurt mit den Worten: „ Wie die SPD – erst langsam aufholen um am Schluss alle zu überholen“.

 

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.