Schwarz-Gelbe Regierung: Wirtschaftsfreundlich reden, aber wirtschaftsfeindlich handeln

Veröffentlicht am 07.10.2010 in Wirtschaft

MdB Werner Schieder

MdB Werner Schieder befürchtet "weiteres Unheil bei der regionalen Wirtschaftsförderung"

Ganz im Gegensatz zu salbungsvollen Reden von CSU-Politikern aus der Region über die Bedeutung der Gemeinschaftsaufgabe (GA) „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ für unsere heimische Wirtschaft steht die tatsächliche Politik der schwarz-gelben Koalition in Berlin. Ausweislich des Haushaltentwurfs für 2011, der derzeit im Bundestag beraten wird, soll die GA gekürzt werden. Um insgesamt 25 Mio. Euro verringert sich der Haushaltsansatz. Weil die GA zu 50 % von den Ländern kofinanziert wird, läuft das auf eine
Verminderung der GA-Förderung von letztlich 50 Mio. Euro hinaus. MdB Werner Schieder dazu: „Bei der CSU stehen die Reden vor Ort und die Politik in Berlin immer in einem diametralen Gegensatz“.

Die GA soll, wie sich aus dem Haushaltsentwurf weiter ergibt, auch in
den kommenden Jahren weiter zurückgeführt werden. Bis 2014 soll der Kürzungsbetrag sich dann auf 266 Mio. Euro summieren. Wieder wegen der Kofinanzierung der Länder auf die Gesamtkürzungssumme hochgerechnet, bedeutet das ein Minus bei der GA-Förderung für diesen Zeitraum um über 500 Mio. Euro!

Ich befürchte allerdings weiteres Unheil bei der regionalen
Wirtschaftsförderung
“, so Werner Schieder weiter. In Bayern gebe es neben der GA das sogenannte Bayerische Wirtschaftsförderprogramm. Wegen des Landesbank- Desasters fahre die Staatsregierung für den Haushalt 2011 eine rigorose Rotstiftpolitik. Deshalb sei mit Kürzungen auch bei den bayerischen Regionalfördermitteln zu rechnen. Das ist so sicher, wie das Amen im Gebet“, prognostiziert Bundestagsabgeordnete Werner Schieder.
Sein Kommentar: „Wirtschaftsfreundlich reden aber wirtschaftsfeindlich handeln, scheint das neue Motto von Schwarz-Gelb zu sein.“

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.