Schwarz-gelbe Kürzungen für Kinder und Familien sind fatal

Veröffentlicht am 22.09.2010 in Familie

Anlässlich des Weltkindertags am 20. September kritisiert die SPD-Spitze im Landkreis Landshut die Kürzungspläne der schwarz-gelben Bundesregierung:

„In diesem Jahr besteht in Deutschland kaum ein Grund, den Weltkindertag zu feiern“, so Kerstin Schanzer, stellvertretende Vorsitzende der SPD im Landkreis und Mutter eines vierjährigen Sohnes. „Das von der Bundesregierung vorgelegte Kürzungspaket wird Familien, Kinder und Jugendliche erheblich belasten. Einsparungen nach dem Rasenmäher-Prinzip drohen und werden vor allem Familien mit geringen Einkommen treffen“, betont die familienpolitische Sprecherin der Landkreis-SPD.
Die Fraktionsvorsitzende der SPD im Kreistag und SPD-Kreisvorsitzende Ruth Müller, Mutter eines elfjährigen Sohnes erläutert weiter: „Die schwarz-gelbe Bundesregierung plant zum Teil drastische Kürzungen auf dem Rücken von Familien. Den Rotstift will die schwarz-gelbe Regierung beispielsweise bei der Jugendpolitik, der Arbeitsmarktförderung, dem Elterngeld, dem Wohngeld und dem Bund-Länder-Programm Soziale Stadt ansetzen. Allein die geplante komplette Streichung des Elterngeldes wird für Familien, die Arbeitslosengeld II beziehen, 3.600 Euro weniger pro Jahr ausmachen.“
Das sei unsozial und werde die soziale Schieflage für viele junge Menschen auch in Bayern und im Landkreis verschärfen, warnen die beiden Kreisvorsitzenden. Beide sind sich einig, diese Rotstiftaktion werde zahlreiche Kinder und Jugendliche sowie junge Familien ausgrenzen und Kinderarmut werde nicht bekämpft, sondern verschärft. Der Weltkindertag 2010 steht unter dem Motto „Respekt für Kinder“ – Ziel ist es, gegen die zunehmende Armut und die ungleichen Bildungschancen der Kinder zu kämpfen. Mit den schwarz-gelben Sparbeschlüssen habe die Bundesregierung das Ziel eindeutig verfehlt, so Kerstin Schanzer und Ruth Müller.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.