Schwarz-Gelb verschleudert Milliarden auf Kosten der Allgemeinheit

Veröffentlicht am 05.11.2012 in Bundespolitik

MdB Marianne Schieder: Regierungskoalition ist ein einziger Viehmarkt

Zu den Ergebnissen des jüngsten Koalitionsausschusses von CDU/CSU und FDP erklärt die bildungspolitische Sprecherin und stellvertretende Vorsitzende der Landesgruppe Bayern in der SPD-Bundestagsfraktion, Marianne Schieder: "Die Ergebnisse sind nichts weiter als die Ergebnisse eines großen Kuhhandels. Die FDP lässt plötzlich ihre grundlegenden Bedenken gegen das Betreuungsgeld fallen, nur weil sie die Praxisgebühr abschafft. Ich hätte nicht gedacht, dass sich die FDP so billig kaufen lässt."

Die kürzlich noch vom FDP-Vorsitzenden Philipp Rösler geäußerten Bedenken an die Kita-Fernhalteprämie waren nichts weiter als eine fadenscheinige Drohgebärde, um beim Geschachere mit dem Koalitionspartner bessere Karten in der Hand zu haben. Es ist nichts geblieben vom Anliegen, allen Kindern in diesem Land die bestmögliche Förderung bereits im Kleinkindalter zukommen zu lassen. "Damit hat die FDP erneut bewiesen, dass ihre Forderungen das Papier nicht wert sind, auf dem sie geschrieben wurden", so Marianne Schieder.

Die CSU hingegen hat wiederholt gezeigt, dass sie unbelehrbar ist. Um die konservativen Kreise in den eigenen Reihen zu beruhigen und für die bevorstehenden Wahlen zu mobilisieren, sollen jetzt Milliarden auf Kosten der Allgemeinheit verschleudert werden. Wie unter diesen Voraussetzungen 2014 ein ausgeglichener Haushalt erreicht werden soll, bleibt mehr als fraglich.

"Insgesamt war der Koalitionsgipfel nichts weiter als ein großes Feilschen, wie er bei jedem Viehhandel zu finden ist", stellt Marianne Schieder fest, "die Koalitionäre haben sich gegenseitig mit Geschenken auf Kosten der Steuerzahler bedacht, um den Frieden in den eigenen Reihen wieder herzustellen". Letztlich ist es aber nur eine Frage der Zeit, bis der erste wieder anfängt zu schreien und neue Gaben will. Es wird höchste Zeit, dass dieses Land eine andere und vor allem handlungsfähige Regierung bekommt!

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.