Schule anders denken!- SPD denkt an die Zukunft!

Veröffentlicht am 29.03.2011 in Regionalpolitik

Gemeinschaftsschule - die bessere Antwort für Bayern
Informationsveranstaltungen für unsere Kommunalpolitiker ab 6. April

Die Schülerzahlen sinken dra­matisch, mehr Eltern schi­cken ihre Kinder auf Gymnasium und Realschule. Dieses Schicksal teilen viele bayerische Kommu­nen. Im Gegensatz zu anderen, die immer noch auf die Wirk­kraft der Mittelschule mit ihren Schulverbünden hoffen, sollen Eltern und Gemeindevertreter bei uns einen eigenen Weg in die Zukunft gehen.

Die beschriebene Entwick­lung hat zu einer enormen Gefähr­dung von hunderten Schulstand­orten, vor allem im ländlichen Raum geführt. Schulwege werden immer länger, die kurzen Wege zur Schule im Dorf gehören der Ver­gangenheit an.

Eine Situation, wie sie auch viele sozialdemokratische Kommunalpolitiker in ihren Gemeinden erleben und darauf eine Antwort suchen. Wenn die Kinder weniger werden, muss man aufhören zu sortieren und die Kinder möglichst lange gemeinsam lernen lassen. Vor allem muss ihre Schule Angebo­te haben, die Eltern und Kinder auch wirklich nachfragen, wie den echten Realschulabschluss.

Vor allem wollen wir, dass der Schü­lertourismus nicht zu-, sondern abnimmt, aber auch die Entwicklungsmöglichkeit unserer Gemeinden wollen wir nicht verlieren.

Die Landtags-SPD beantwortet diese Herausforderungen an eine zukunftsweisende Schulpolitik mit ihrem Konzept der Gemeinschaftsschule - als ergänzende Schulart in Bayern. Die Gemein­schaftsschule soll als Ganztags­schule angeboten werden und alle Schularten vereinen. Sie wird Realschulen und Gym­nasien nicht ersetzen, sondern eine Alternative im Schulsystem bie­ten. Eine regionale Gemeinschafts­schule ist als Alternative mach­bar – auch in unseren Gemeinden. Dann können in den hervorragend aus­gestatteten Schulhäusern Kinder und Jugendliche in den nächsten Jahren, ja Jahr­zehnten weiter lernen, wenn man sich für dieses Modell ent­scheidet. Der Grund ist ganz ein­fach: Wenn man alle Kin­der und Jugendlichen im Alters­bereich der Sekundarstufe I in den Blick nimmt. Je nach Zustimmungs­rate der Elternschaft für dieses Schulmodell könnte eine 3-4-zügige Sekundarschule im Anschluss an die Grundschule aufgebaut werden.

Die Informations- und Werbekampagne der SPD-Landtags­fraktion zur Gemeinschaftsschule steht bevor. Sie wird Mitte Mai mit einer Auftaktveranstaltung beginnen und etwa eineinhalb Jahre dauern.

Freilich wollen wir das innovati­ve Schulkonzept nicht von oben verordne, sondern den Bürgerin­nen und Bürgern die ergänzende Schulart Gemeinschaftsschule vorstellen und um ihre Akzep­tanz werben.

Vorgesehen sind dazu über 20 Dialogforen landauf, landab, des Weiteren ein wissen­schaftlicher Bildungskongress und andere Fachveranstaltungen. Kommunalpolitiker, aber auch Eltern, Lehrer und Lehrerinnen und Schüler und Schülerinnen sollen eingebunden, ihre Erfah­rungen aufgenommen und berücksichtigt werden.

Zuerst werden die Kommunalpolitiker informiert. Ab dem 6. Aprilsollen für unsere sozialdemo­kratischen Kommunalpolitikern in Stadt und Land vor Ort die spezifischen kommunalpolitischen Fra­gen zur Gemeinschaftsschu­le geklärt werden. Dabei wird auch über den Modellversuch in den Gemeinden Denkendorf und Kipfenberg informiert. Dazu lädt die Landtagsfraktion alle, die in der Kommu­nalpolitik stehen, herzlich ein und freut sich über weitere Inte­ressenten. (LK Regensburg: 6.4. Rathaus Schwandorf; LK Landshut: 8.4. Rathaus Wasserburg; LK Kelheim: 12.4. Rathaus Gaimersheim; LK SR-Bogen und DGF: 13.4. Rathaus Bernried).

Näheres auf der Internetseite: www.gemeinschaftsschule-bayern.de

 

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.