Gemeinschaftsschule - die bessere Antwort für Bayern
Informationsveranstaltungen für unsere Kommunalpolitiker ab 6. April
Die Schülerzahlen sinken dramatisch, mehr Eltern schicken ihre Kinder auf Gymnasium und Realschule. Dieses Schicksal teilen viele bayerische Kommunen. Im Gegensatz zu anderen, die immer noch auf die Wirkkraft der Mittelschule mit ihren Schulverbünden hoffen, sollen Eltern und Gemeindevertreter bei uns einen eigenen Weg in die Zukunft gehen.
Die beschriebene Entwicklung hat zu einer enormen Gefährdung von hunderten Schulstandorten, vor allem im ländlichen Raum geführt. Schulwege werden immer länger, die kurzen Wege zur Schule im Dorf gehören der Vergangenheit an.
Eine Situation, wie sie auch viele sozialdemokratische Kommunalpolitiker in ihren Gemeinden erleben und darauf eine Antwort suchen. Wenn die Kinder weniger werden, muss man aufhören zu sortieren und die Kinder möglichst lange gemeinsam lernen lassen. Vor allem muss ihre Schule Angebote haben, die Eltern und Kinder auch wirklich nachfragen, wie den echten Realschulabschluss.
Vor allem wollen wir, dass der Schülertourismus nicht zu-, sondern abnimmt, aber auch die Entwicklungsmöglichkeit unserer Gemeinden wollen wir nicht verlieren.
Die Landtags-SPD beantwortet diese Herausforderungen an eine zukunftsweisende Schulpolitik mit ihrem Konzept der Gemeinschaftsschule - als ergänzende Schulart in Bayern. Die Gemeinschaftsschule soll als Ganztagsschule angeboten werden und alle Schularten vereinen. Sie wird Realschulen und Gymnasien nicht ersetzen, sondern eine Alternative im Schulsystem bieten. Eine regionale Gemeinschaftsschule ist als Alternative machbar – auch in unseren Gemeinden. Dann können in den hervorragend ausgestatteten Schulhäusern Kinder und Jugendliche in den nächsten Jahren, ja Jahrzehnten weiter lernen, wenn man sich für dieses Modell entscheidet. Der Grund ist ganz einfach: Wenn man alle Kinder und Jugendlichen im Altersbereich der Sekundarstufe I in den Blick nimmt. Je nach Zustimmungsrate der Elternschaft für dieses Schulmodell könnte eine 3-4-zügige Sekundarschule im Anschluss an die Grundschule aufgebaut werden.
Die Informations- und Werbekampagne der SPD-Landtagsfraktion zur Gemeinschaftsschule steht bevor. Sie wird Mitte Mai mit einer Auftaktveranstaltung beginnen und etwa eineinhalb Jahre dauern.
Freilich wollen wir das innovative Schulkonzept nicht von oben verordne, sondern den Bürgerinnen und Bürgern die ergänzende Schulart Gemeinschaftsschule vorstellen und um ihre Akzeptanz werben.
Vorgesehen sind dazu über 20 Dialogforen landauf, landab, des Weiteren ein wissenschaftlicher Bildungskongress und andere Fachveranstaltungen. Kommunalpolitiker, aber auch Eltern, Lehrer und Lehrerinnen und Schüler und Schülerinnen sollen eingebunden, ihre Erfahrungen aufgenommen und berücksichtigt werden.
Zuerst werden die Kommunalpolitiker informiert. Ab dem 6. Aprilsollen für unsere sozialdemokratischen Kommunalpolitikern in Stadt und Land vor Ort die spezifischen kommunalpolitischen Fragen zur Gemeinschaftsschule geklärt werden. Dabei wird auch über den Modellversuch in den Gemeinden Denkendorf und Kipfenberg informiert. Dazu lädt die Landtagsfraktion alle, die in der Kommunalpolitik stehen, herzlich ein und freut sich über weitere Interessenten. (LK Regensburg: 6.4. Rathaus Schwandorf; LK Landshut: 8.4. Rathaus Wasserburg; LK Kelheim: 12.4. Rathaus Gaimersheim; LK SR-Bogen und DGF: 13.4. Rathaus Bernried).
Näheres auf der Internetseite: www.gemeinschaftsschule-bayern.de