Erneuerbar statt atomar!

Veröffentlicht am 29.03.2011 in Umwelt

Mahnwache vor Isar 1 am 28. März 2011 mit vielen Unterstützern

Rund 300 Demonstranten hatten sich am Montag wieder beim Rathaus in Niederaichbach eingefunden, um gemeinsam zum Kernkraftwerk zu gehen und dort für die dauerhafte Stilllegung des Reaktors ein Zeichen zu setzen.
Der Sprecher des BüfA, Armin Reiseck informierte die Zuhörer über ein Schreiben des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit vom 4. März 2011. Bereits am 12. Dezember 2001 - also vor 10 Jahren (!!) hatten Bürgerinnen und Bürger beim Ministerium beantragt, die Betriebsgenehmigung für Isar 1 zu widerrufen, da das Kernkraftwerk beispielsweise nicht gegen Flugzeugabstürze gesichert ist.

Anfang März 2011 lehnte das Umweltministerium diesen Antrag ab. Nur wenige Tage später - als "Fukushima" die Sichtweise veränderte, begründete der bayerische Umweltminister die "vorübergehende Abschaltung" von Isar 1 damit, dass dieses Kernkraftwerk nicht "sicher gegen Flugzeugabstürze sei".
"Abschalten" ertönte als Antwort auf die Stellungnahme des Umweltmnisteriums vom 4. März 2011 aus vielen Kehlen.

Mit dem Lied von Armin Reiseck "Wir sind doch nicht blöd" wurde die Mahnwache beendet.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.