Regensburger Reisegruppe erkundet auf Einladung von MdB Marianne Schieder das Politische Berlin

Veröffentlicht am 12.12.2014 in Presse

Der Besuch des Reichstags war ein Höhepunkt der Berlinreise von MdB Marianne Schieders Reisegruppe

Vier Tage lang besuchten 50 Bürgerinnen und Bürger aus Regensburg auf Einladung der SPD-Bundestagsabgeordneten Marianne Schieder Berlin, wo sie ein dichtes und interessantes Programm erwartete, das die Abgeordnete gemeinsam mit dem Bundespresseamt zusammengestellt hatte.

Gleich der erste Termin führte in die Bayerische Landesvertretung. Dort wurde die Gruppe von Marianne Schieder begrüßt und erhielt in einer kleinen Führung einen Überblick über die Aufgaben und die Arbeitsweise des Hauses.<

Am nächsten Morgen startete die politische Tour mit dem Besuch des „Denkmal für die ermordeten Juden Europas“, in der historischen Mitte Berlins. Nach einer Einführung über die außergewöhnliche Architektur und die geschichtlichen Aspekte hatten die Besucher ausreichend Zeit, das Denkmal auf sich wirken zu lassen.

Am Nachmittag konnte die Besuchergruppe auf Initiative von MdB Marianne Schieder auch das Bundeskanzleramt besuchen. Aus nächster Nähe wurden hier die aus dem Fernsehen bekannten Räumlichkeiten, wie der Kabinettssaal oder die Pressetribüne, besichtigt. Neben Details zu Architektur und Kunst im Kanzleramt wurde der Gruppe unter anderem auch der Ablauf einer Kabinettssitzung erläutert.

Nach dem Abendessen im Sony Center blieb ausreichend Zeit, die romantische Stimmung auf den vielen Weihnachtsmärkten zu genießen.

Der Donnerstag startete mit dem Besuch des Reichstages. Auf der Besuchertribüne konnten Marianne Schieders Gäste hautnah die Sitzungseröffnung und eine Debatte über Forschungs- und Innovationspolitik miterleben. Im Anschluss traf man die Abgeordnete zu einem Gespräch über aktuelle politische Themen. Ausführlich beschrieb Marianne Schieder ihre Tätigkeit in Berlin und beantwortete auch bereitwillig zahlreiche Fragen der interessierten Besucherinnen und Besucher.

So wurde Besorgnis gegenüber dem Fracking geäußert. Die Abgeordnete wies darauf hin, dass Deutschland mit dem jetzt vorgelegten Gesetzentwurf das weltweit strengste Gesetz für diese Technologie bekommen wird. Auch gegen die geplanten Freihandelsabkommen mit Kanada und den USA wurden Bedenken vorgetragen. Dazu erklärte Marianne Schieder die grundsätzliche Wichtigkeit dieser Vereinbarungen für die wirtschaftliche Entwicklung. Leider führte die die mangelnde Transparenz auf Seiten der verhandelnden EU-Kommission zu großer Verunsicherung und Skepsis. Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel sei sehr aktiv dabei, dass aussagekräftige Informationen bereitgestellt würden. Die SPD habe zu den Abkommen bereits klar positioniert und fordere beispielsweise, dass durch die Abkommen Standards bei Arbeitsschutz und Mitbestimmung sowie bei Verbraucher- und Umweltschutz nicht herabgesetzt werden.

Der Reichstagsbesuch endete mit einem Rundgang auf der Reichstagskuppel, wo alle den Ausblick auf Berlin genossen.

Nachmittags lernten die Gäste aus Regensburg bei einer abwechslungsreichen Stadtrundfahrt die Besonderheiten der Hauptstadt ausführlicher kennen. Hautnah erlebbar war die Geschichte der geteilten Stadt beim Kurzbesuch bei der Mauergedenkstätte an der Bernauer Straße.

Am Freitag rundete ein Besuch in der Parteizentrale der SPD, dem Willy-Brandt-Haus, das Programm ab. Die Reisegruppe war beeindruckt vom Gebäude und der Statue von Willy Brandt, vor der sie begrüßt wurde und die gleich zu Diskussionen anregte. Nach einem interessanten Film über die Geschichte der Sozialdemokratie tauschte man sich mit dem Referenten über das politische Tagesgeschehen aus. Auch einige kritische Fragen wurden diskutiert.

Innerhalb der vier Tage absolvierte die Besuchergruppe aus Regensburg eine spannende Tour durch das politische Berlin. Sie bedankten sich bei MdB Marianne Schieder für den kurzweiligen und informativen Aufenthalt in Berlin.

Am Ende waren sich alle einig: Berlin ist eine Reise wert!

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.